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KÜSTENSCHIFFER
Fri 23 Feb 2007 (4456 )
Klaus-Peter Kiedel
Küstenschiffer
Alltag auf Motorseglern, Kümos und Containerfeedern
Schriften des Deutschen Schiffahrtsmuseums, Band 42
Verlag Die Hanse, Hamburg
1996, 2. Aufl. 1997, 208 S., 194 Abb., Großformat, gebunden
Begünstigt durch die Lage des Landes an Nord- und Ostsee, nimmt die deutsche Küstenschiffahrt heute eine führende Stellung in Europa ein. Aus den einst in vielfältigen Formen gebauten kleinen Frachtseglern entwickelten sich seit den zwanziger Jahren die mit einer Hilfsmaschine ausgerüsteten Motorsegler. Diesen folgten zunächst die liebevoll "Kümos" genannten Küstenmotorschiffe und schließlich seit den 70er Jahren die modernen Containerfeeder. Anders als in der Großen Fahrt, waren die Kapitäne auf den Küstenschiffen häufig zugleich auch die Eigner. Seemännisches Können, Geschäftstüchtigkeit und Sparsamkeit zählten zu den wichtigsten Eigenschaften, um im harten Konkurrenzkampf bestehen zu können.
Wer als Junge, Matrose oder Steuermann auf einem Küstenschiff anheuerte, durfte nicht gerade mit komfortablen Unterkünften, üppigem Essen und einer guten Heuer rechnen. Stattdessen war harte Arbeit zu leisten auf See genauso wie beim Laden und Löschen im Hafen.
Klaus-Peter Kiedel hat mit den Seeleuten über ihren Arbeitsalltag gesprochen und die unterschiedlichsten Erfahrungen ihrer Fahrenszeiten von den zwanziger Jahren bis heute protokolliert. Daraus stellte er 22 Lebensbilder zusammen, Berichte, in denen das Bordleben aus dem Blickwinkel von Kapitänen, Matrosen, Steuerleuten, Schiffsjungen, aber auch Frauen, die als Matrosin oder Köchin an Bord arbeiteten, geschildert wird.
Entstanden ist so eine überaus lebensnahe, bunte und kurzweilig zu lesende Geschichte des Alltagslebens an Bord von Küstenfrachtschiffen. Hinzu kommt eine große Anzahl von Fotos, die die Schilderungen ergänzen und illustrieren.
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