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    HEINRICH SCHMIDT Reederei  Flagge
HEINRICH SCHMIDT Reederei Flaggebeliebt
EinsenderwilliMehr Bilder von willi    Letzter Eintrag08.01.2011 15:32    
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Reederei Flagge der Reederei Heinrich Schmidt Flensburg . Die Heinrich Schmidt Reederei wurde im Jahr 1892 in Flensburg von dem Kapitän Heinrich Schmidt gegründet. Kapitän Heinrich Schmidt wurde in Schleswig als Sohn des Amtsbäckermeisters Nicolaus J.W. Schmidt geboren. Im Jahr 1882 erhielt Heinrich Schmidt sein erstes Schiff als Kapitän. Es war der Dampfer
„Stern“ der Firma Holm & Molzen, Flensburg.
Im Jahr 1892 gründete Kapitän Schmidt seine eigene Reederei. Die Eintragung der Reederei
Erfolgte 1892 in das Flensburger Handelsregister unter dem Name  Heinrich Schmidt – Reederei, Schiffbrücke 24, Flensburg.Die Schornsteinmarke ist ein gelber Schornstein mit schwarzem Top und einem blauen siebenzackigem Stern und die Reedereiflagge mit einem diagonalem roten Streifen von oben links nach unten rechts und mit einem blauen Streifen von unten links nach oben rechts. Der rote Streifen wird von dem blauen Streifen unterbrochen. Der Untergrund ist weiß.

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 Re: A1 HEINRICH SCHMIDT Flagge

Geschrieben am: 19.07.2007 15:52  Aktualisiert: 26.02.2009 18:17

Siegfried Graßnick

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Bereits am 12.04.1892 läuft in Westhartlepool bei William Gray der Dampfer "Venus" als erstes Schiff der Reederei Heinrich Schmidt vom Stapel. Die Führung übernahm der Reeder selbst um sie anschließend dem Kapitän Closter aus Apenrade zu übertragen der einen Teil der Schiffsparten gezeichnet hatte.
1894 wurden bei der Flensburger Schiffbaugesellschaft zwei weitere Neubauten in Auftrag gegeben.
Im Jahr 1895 trat der Stiefneffe Adolph Hansen von Kapitän Schmidt in die Reederei ein. Der Name wurde in Schmidt & Hansen umbenannt. Der Sitz der Reederei wurde an die Schiffbrücke 32 verlegt.
Die Reederei Schmidt & Hansen erteilt im gleichen Jahr den Auftrag von 2 Dampfern bei der Werft William Gray & Co., West Hartlepool.. Sie erhalten die Namen "Jupiter" und "Mars".
Die Schiffe der Reederei werden überwiegend durch Schiffsparten finanziert. Der "Parteninhaber" ist am Verdienst "seines" Schiffes beteiligt.
Im Jahr 1904 wird die Flensburger Schiffsparten-Vereinigung AG gegründet. Zu diesem Zeitpunkt werden 11 Schiffe von den beiden Firmen bereedert.
Im Jahr 1905 beschließen Kapitän Schmidt und Adolph Hansen auf gütlichem Wege die Reederei Schmidt & Hansen aufzulösen. Einen Teil der Bereederung der Schiffe übernimmt Reederei Schmidt und einen Teil Adolph Hansen.
Das Büro der Heinrich Schmidt Reederei wird im Hause Norderhofenden 23 eingerichtet.
Bei Ausbruch des 1. Weltkrieges lagen 5 Schiffe in deutschen Häfen davon die "Venus" in Flensburg.
Die 3 Söhne von Kapitän Smidt wurden zum Heer eingezogen. Kapitän Smidt war 67 Jahre alt und musste wieder die Leitung der Reederei übernehmen.
Die in Flensburg aufliegende "Venus" lief im Juni 1917 von Flensburg aus. Kurze Zeit später geht im Reedereikontor die Nachricht ein, dass das Schiff am 17.06.1917 in der Nordsee auf eine Mine gelaufen und gesunken ist.
Am 26.10.1918 stirbt der Kapitän und Reeder Heinrich Schmidt.
Seine Söhne Hans und Carl kommen aus dem Krieg zurück und übernehmen die Leitung der Reederei.
Zwischenzeitlich wächst die nächste Generation heran. Es sind die Söhne von Hans Schmidt Hans-Heinrich und Kai.
Zwei Schiffe ("Pallas" und "Jupiter") sind noch in Fahrt. Sie umgehen der Beschlagnahme in dem man eine AG nichtdeutschen Charakters gründet. Dies war möglich weil u.a. Inhaber von Schiffsparten Dänen waren. Der Aufbau geht weiter. 1922 läuft der Dampfer "Diana" (2) bei der Werft Nobiskrug, Rendsburg, vom Stapel.
Am 9.4.1927 stirbt Reeder Hans Schmidt sen. Sein 14jähriger Sohn Hans-Heinrich und der 10jährige Kai werden Gesellschafter der Reederei.
Zu diesem Zeitpunkt werden die Schiffe überwiegend in der Trampfahrt zwischen dem Gambia River oder dem Senegal und Bordeaux in Dünkirchen beschäftigt.
Es werden Erd-Nüsse in Säcken transportiert.
Im Jahr 1931 wird Reeder Carl Schmidt aus dem Leben gerissen. Er wird nur 36 Jahre alt.
Nach dem Tode von Hans Schmidt war bereits seine Frau Maria an Stelle ihres Mannes getreten. Für Carl Schmidt übernahm ebenfalls dessen Witwe Greta Schmidt Aufgaben ihres Mannes in der Reederei. Die dritte Generation war noch zu jung.
Im Jahr 1940 treten Hans-Heinrich Schmidt und sein Bruder Kai Bräundle-Schmidt (die Mutter war eine geborene Bräundle) in die Firma ein werden aber zum Heer eingezogen.
Während des Krieges werden die Heinrich Schmidt Reederei GmbH und die Flensburger
Schiffsparten-Vereinigung AG in Personalunion geführt von Frau Greta Korn verw. Schmidt geb. Erichsen Witwe von Carl Schmidt und Maria Schmidt Witwe von Hans Schmidt.
Im Dezember 1945 tritt Hans-Heinrich Schmidt anstelle seiner Mutter Maria Schmidt
in die Firma ein. Kai Bräundle-Schmidt tritt ebenfalls in die Firma ein. Zu diesemZeitpunkt hat die Reederei keine Schiffe. Es ist nur noch der Kohlenhandlung übrig geblieben.
Im Jahr 1950 beginnt der Aufbau der Reederei. Es wird der Dampfer "Baron Stranrear" angekauft und erhält den Namen "Venus" (3). Das Schiff hatte eine Tragfähigkeit von 6.319 tons und war 1929 gebaut. Im Jahr 1957 wurde das Schiff nach Liberia verkauft. Im Jahr 1950 werden ebenfalls zwei Neubauten (sog Potsdam Schiffe) in Auftrag
gegeben. Sie erhielten die Namen "Pallas" und "Jupiter". Im Jahr 1951 trennen sich die Heinrich Schmidt Reederei und die Flensburger Schiffsparten -Vereinigung AG. Die
"Pallas" und "Jupiter" werden von der Flensburger Schiffsparten-Vereinigung AG übernommen. Im Jahr 1953 erteilt die Heinrich Schmidt Reederei einen weiteren Auftrag bei der FSG. Der Neubau erhält den Namen "Diana" (4) und hat eine Tragfähigkeit von 4.390 tons.
Schiffe der Reedereigruppe nach dem 2. Weltkrieg:
D, "Venus" ex/"Baron Stranrear" - angekauft 1950 - verkauft 1957 nach Liberia
D. "Pollux" ex/"Basis2 angekauft 1956 - verkauft 1968 nach Panama
M/S "Bodil Schmidt" gebaut 1957 bei Schiffbaugesellschaft Unterweser, Bremerhaven. verkauft 1974 nach Italien.
M/S "Heinrich Schmidt" gebaut 1963 bei der FSG - 1973 verkauft.
M/S "Hans Schmidt" ex/"Luciana" gebaut 1953 bei Kieler Howaldtswerke, 1972 nach Brand
an der Brasilianischen Küste gesunken.
D. "Venus" (4)"Birknack" - gebaut 1953 in Flensburg. 1966 angekauft. Schiff wurde
1973 in Italien abgewrackt.
MS "Cadiz" ex/"Falkental" gebaut 1956 bei Nordseewerke, Emden, 1968 angekauft
und 1972 verkauft.
M/S" Castor" gebaut 1953 bei AG Weser, Bremen, 1972 verkauft
M/S "Pollux" ex/"Ailsa" gebaut 1958 in Sarpsborg, Greaker, 1968 aus Norwegen
Angekauft und 1974 nach Panama verkauft.
M/S "Iris" ex/"Alk" gebaut 1958 Stord Vaerft, Lervik, 1968 angekauft und
1973 verkauft.
M/S" Cassiopeia" ex/"Cimbria" gebaut 1963 Aalborg Vaerft A/S, Aalborg, Schiff 1969
aus Dänemark angekauft und 1977 nach Panama verkauft.
M/S "Antares" ex/"Agne" gebaut 1961 bei Norrköpings Varf A/S, Norrköping,
1977 verkauft.
M/S "Pegasus" gebaut 1972bei Verolme Shipyard, Heusen, 1976 ver-
kauft
M/S "Andromeda" gebaut 1972 bei Verolme Shipyard, Heusen, 1976 ver-
kauft.
Nach dem Verkauf des letzten Schiffes wurde die Reederei 1978 aufgelös


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