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News :  Feuer im Maschinenraum des dänischen Tankers „Oraness“
Geschrieben von willi am 17.05.2017 10:00:32 (15 x gelesen)

Ein Feuer im Maschinenraum des dänischen Tankers „Oraness“, 1804 BRZ (IMO-Nr.: 8416786), sorgte in der Nacht zum 17.5. für Behinderungen auf dem Nord-Ostsee-Kanal. Kurz nach 23 Uhr hatte die Besatzung des Tankers, der unbeladen von Aarhus nach Moerdijk unterwegs war, im Maschinenraum einen Brand bemerkt und Alarm ausgelöst. Zu dem Zeitpunkt hatte der Tanker gerade die Levensauer Hochbrücke passiert.

Der Lotse und die Schiffsführung stoppten sofort die Fahrt und machten an der Nordseite der Kanalweiche Schwartenbek fest. Die Verkehrszentrale des Kanals alarmierte die Feuerwehr und sperrte den Kanalabschnitt für den Schiffsverkehr. Die Löschzüge der Haupt- und der Ostwache sowie die Freiwillige Feuerwehr Suchsdorf rückten an und bereiteten die Schiffsbrandbekämpfung vor.

Um 23.35 Uhr waren die Schlepper "Stein", "Bülk" und "Holtenau" unterwegs zur Unglücksstelle gegenüber von Suchsdorf. Die Schleusen in Holtenau wurden seeseitig offen gahalten für das Einlaufen von Schiffen, die an der Rettungsaktion beteiligt waren. Der übrige Verkehr musste warten.

Die Einsatzkräfte setzten dann mit Schlauchbooten zum Havaristen über und unterstützten die Besatzung bei den Löscharbeiten. Diese hatte den Brand in einem ersten Angriff bereits mit Pulverlöschern unter Kontrolle gebracht. Zusammen mit mehreren Angriffstrupps der Feuerwehr wurden bis gegen ein Uhr Teile der Verkleidung im Maschinenraum abgenommen und mögliche Glutnester gesucht.
Nach dem Ende der Löscharbeiten wurde die „Oraness“ gegen 1.30 Uhr von den Schleppern „Stein“, der seit ein Uhr am Bug fest war, und der „Bülk“ gedreht und zum Nordhafen geschleppt, wo sie gegen zwei Uhr an Liegeplatz 33 am Voith-Kai festmachte. Hier sollten die Untersuchungen der Wasserschutzpolizei und der Berufsgenossenschaft Verkehr zur Brandursache erfolgen. Die "Geert K", "Sirius" und "Norderoog”, die seit der Notmeldung auf Wartepositionen im Kanal hatten ausharren müssen, durften die Havariestelle mittlerweile auch passieren.
Text und Info:
Tim Schwabededissen

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News : Reifen legte Falckenstein lahm
Geschrieben von willi am 16.05.2017 13:09:53 (11 x gelesen)

Der Kieler Schlepper "Falckenstein", 194 BRZ (IMO-Nr.: 8917704), der derzeit die Rendsburger Schwebefähre auf dem Nord-Ostsee-Kanal ersetzt, wurde um sieben Uhr auf dem Weg von seinem Liegeplatz auf dem WSA-Bauhof in Rendsburg zum Anleger durch einen Reifen, der sich um den Propeller wickelte, manövrierunfähig. Er schaffte es noch, zum Anleger neben dem Schwerlasthafen Rendsburg Port zu kommen. Eine Spezialfirma wurde gerufen, um mit einem Taucher den Propeller von dem Hindernis zu befreien.
Um 11.45 Uhr war der Schaden repariert und die Ersatz-Fähre konnte ihren Betreib wieder aufnehmen. Seit Sommer 2016 ist die "Falckenstein" als Ersatz für die bei der Kollision mit der „Evert Prahm“ am 8.1. jenen Jahres zerstörte Schwebefähre im Einsatz und pendelt seit Ende April viertelstündlich nach dem Fahrplan der Schwebefähre über den Nord-Ostsee-Kanal.
Text und Info: T. Schwabedissen

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News : Holländische Frachter in Böschung
Geschrieben von willi am 15.05.2017 19:00:00 (15 x gelesen)

Auf der Fahrt von Danzig nach Dünkirchen kam der holländische Frachter „Belterwiede“, 3990 BRZ (IMO-Nr.: 9313797) in der Nacht zum 14.5. um 2.15 Uhr auf dem Nord-Ostsee-Kanal westwärts laufend in Höhe von Kanalkilometer 23,5 vom Kurs ab und lief in die Nordböschung der Schifffahrtsstraße, weil der Automatikbetrieb der Steueranlage unerlaubterweise genutzt worden war. Während der Aufnahme der Havarie gaben der Kapitän und der Erste Offizier übereinstimmend an, dass die „Belterwiede“ vom beratenden Lotsen eigenhändig mittels der auf Automatikbetrieb gestellten Steueranlage bedient worden war. Lediglich vor Begegnungsvorgängen hatte der Lotse auf Handbetrieb umgeschaltet.

Nach einem derartigen Umstellvorgang war das Ruder dann zu hart nach Steuerbord gelegt worden, sodass das Schiff mit geringer Geschwindigkeit in die Böschung lief. Es kam nach etwa fünf Minuten aus eigener Kraft wieder frei und setzte seine Fahrt Richtung Brunsbüttel fort, wo es gegen 5.15 Uhr eintraf. Die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft sprach zunächst ein Weiterfahrverbot ab Brunsbüttel bis zur Bestätigung der Klasse aus, hob dieses aber am Nachmittag wieder auf. Um 16 Uhr ging die Reise weiter, am 16.5. sollte der Frachter am frühen Morgen Dünkirchen erreichen. Wegen der unerlaubten Nutzung des Automatikbetriebes mussten der Erste Offizier und der Lotse nun mit einer Ordnungswidrigkeiten-Anzeige rechnen. Der Offizier musste zudem eine Sicherheitsleistung in Höhe von rund 500 Euro leisten.
Text und Info: T. Schwabedissen

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News : NOK News: Schleusenanlage Brunsbüttel
Geschrieben von willi am 12.05.2017 10:09:15 (17 x gelesen)

NOK News: Schleusenanlage Brunsbüttel

Die Große Nordkammer in Brunsbüttel bleibt weiterhin bis voraussichtlich Samstag, den 20.05.17 für die Schifffahrt gesperrt.
Grund sind Instandsetzungsarbeiten an dem binnenseitigen Schleusentor Nr.3 und Drucklufttaucharbeiten am elbseitigen Schiebetor Nr.1.
Der Schifffahrt stehen in diesem Zeitraum die Große Südschleuse und die Kleine Südschleuse zur Verfügung.
Die Kleine Nordschleuse steht nur während Hochwasser zur Verfügung.

Text und Info: Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter
Brunsbüttel Alte Zentrale 4
25541 Brunsbüttel und Kiel-Holtenau Schleuseninsel 2
24159 Kiel-Holtenau

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News : Boot auf Abwegen in Holtenau
Geschrieben von willi am 04.05.2017 20:40:00 (65 x gelesen)

Am 4.5. um 15:45 Uhr geriet das Sportboot "Renate" in der Nordkammer der Holtenauer Schleuse in Schwierigkeiten, als beim Ablegen der Motor seinen Dienst versagte. Das Boot trieb durch den starken Wind auf den ebenfalls in der Kammer festgemachten, maltesischen Frachter "Barbarossa", 2301 BRZ (IMO-Nr. :9197765), zu, der von Rotterdam nach Västeras unterwegs war. Ein Versuch der Besatzung des Frachters, eine Leine zum Motorboot zu übergeben, misslang. Das Boot trieb wieder von der "Barbarossa" weg und auf das ebenfalls in der Schleuse liegende, deutsche Fischereiforschungsschiff "Walther Herwig III", 4131 BRZ (IMO-Nr.: 9048392), zu, das sich von Bremerhaven kommend auf dem Weg in die Ostsee befand. Das Boot touchierte diese dann am Bug. Ein Segelboot, das bereits die Kammer verlassen hatte, wendete, um der "Renate" Hilfe zu leisten . Es gelang dessen Crew nach kurzer Zeit, eine Leinenverbindung zherzustellen und den Havaristen aus der Schleusenkammer heraus in Richtung des Tiessenkais in Holtenau zu ziehen. Ein weiteres Segelboot assistierte dabei, und gegen 16:05 Uhr passierte der Schleppzug den Kopf der Schleuseneinfahrt.Text:T. Schwabedissem (Fotos: Lutz Schleich)

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