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News : Maschinenschaden im Nord-Ostsee-Kanal
Geschrieben von willi am 14.10.2017 10:00:00 (5 x gelesen)

13.10.17) Auf der Reise von Brake, wo er am 6.10. ausgelaufen war, nach Fredericia erlitt der unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufende Frachter "Ingeborg Pilot", 2161 BRZ (IMO-Nr.: 9108439), Maschinenschaden. Das Schiff hatte am 7.10. in Brunsbüttel festgemacht. Als die Reise am frühen Morgen des 12.10. weitergehen sollte, versagte die Maschine.
Der Havarist wurde im Laufe des Tages von den aus Kiel gerufenen beiden Schleppern "Stein" (IMO-Nr.: 9241243) und "Holtenau" (IMO-Nr.: 8200321) durch den Kanal und die Schleusen in Kiel gezogen. Um 14.40 Uhr warf der Frachter auf der Reede vor Holtenau Anker. Am frühen Morgen des 13.10. ging es dann am Haken der Schlepper "Stein" und "Kitzeberg" (IMO-Nr.: 9041150) mit fünf Knoten Fahrt weiter in Richtung des Zielhafens, wo der Schleppzug im Laufe des Tages eintreffen sollte.
Die”Ingeborg Pilot” ist 88,46 Meter lang, 11,35 Meter breit, hat 4,94 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 3.004 Tonnen. Sie läuft für die Venus Shipping ApS in Vestbjerg und wurde 1994 in Komarno erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen

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News : Nordborg-Havarie
Geschrieben von willi am 09.10.2017 16:37:11 (6 x gelesen)

Das holländische Kümo "Nordborg", 2780 BRZ (IMO-Nr.: 9148180), kollidierte am 7.10. um 13:40 Uhr beim Einlaufen in die alte Schleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel im Vorhafen mit mehreren alten Holzdalben. Es zerdrückte sie mit seiner Backbordseite. Das Schiff musste dann in der Schleuse klarieren und machte anschließend am Westende der Bahnhofsdalben in Brunsbüttel fest.

Um 23.30 Uhr durfte die „Nordborg“ die Reise von Terneuzen nach Stettin fortsetzen und erreichte am frühen Morgen des 8.10. die Ostsee. Nach der Havarie war die Firma Schramm mit der Räumung der Trümmer der Dalben beauftragt. Sie rückte mit Makkerbooten an und fischte etliche Holzteile aus dem Wasser.
Bereits einmal gab es eine Havarie in Brunsbüttel – am 29.10.2011 kollidierte die damalige „Nordgard“ mit der Mittelmauer der Nordschleusen, kurz nachdem es dem Frachter „Heinrich Ehler“ ebenso ergangen war. Das Schiff konnte nach den notwendigen Untersuchungen die Reise fortsetzen.
Text und Info:T. Schwabedissen

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News : Kollision in Brunsbüttel
Geschrieben von Tim am 25.09.2017 18:05:31 (22 x gelesen)

Brunsbüttel 24.09.2017

Auf der Reise von Ust-Luga nach Villagarica kollidierte der unter Malta-Flagge laufende Frachter "Amisos", 5857 BRZ (IMO-Nr.: 9584994), gegen 21 Uhr in der Nordschleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel mit dem norwegischen Tanker "Golfstraum", 7243 BRZ (IMO-Nr.: 9390991). An beiden Schiffen entstanden nur leichte Schäden, so dass sie ihre Fahrt fortsetzen konnten. Die "Amisos" stieß beim Auslaufmanöver aus der großen Nordschleuse gegen den an der Mittelmauer liegenden Tanker "Golfstraum", der auf dem Weg von Paldiski nach Antwerpen war.
Das Heck der "Amisos" touchierte dabei den seitlichen Heckbereich der Steuerbordseite des Tankers. An beiden Schiffen entstanden Schrammen und oberhalb der Wasserlinie im Bereich der Reling der "Amisos" eine kleine Eindellung. Bei Eintreffen der Wasserschutzpolizei war diese bereits auf dem Weg in die Nordsee. Nach der Seeunfallaufnahme und nach Rücksprache mit der Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft Hamburg konnte auch die "Golfstraum" gegen 22 Uhr ihre Reise fortsetzen.

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News : Betrunkener Kapitän
Geschrieben von Tim am 25.09.2017 18:02:44 (19 x gelesen)

Am Vormittag des 24.9. ging die Wasserschutzpolizei in Brunsbüttel zu einer Schleusenkontrolle an Bord des russischen Bulkcarriers "Grumant", 15868 BRZ (IMO-Nr.: 9385879). Dabei wurde festgestellt, dass der Kapitän unter Alkoholeinfluss stand. Die Polizisten stellten Atemalkoholgeruch fest.

Ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,5 Promille. Laut Angaben des Mannes handelte es sich dabei um Restalkohol. Gegen ihn wurde eine Ordnungswidrigkeitsanzeige nach der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung gefertigt.

Von ihm wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von knapp 800 Euro eingezogen. Eine Rücksprache mit der Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft ergab, dass das Schiff in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen Sicherheitsmängeln aufgefallen ist. Deshalb verfügte die BG Verkehr ein Weiterfahrverbot.
Das Schiff, das auf der Reise von Terneuzen nach Danzig war, machte im Brunsbütteler Binnenhafen fest, wo es einer so genannten Port State Control durch die zuständige Behörde unterzogen wurde. Am Vormittag des 25.9. lag es dort weiterhin.

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News : NOK News: NOK News: Schleusenanlage Brunsbüttel
Geschrieben von willi am 22.09.2017 10:26:07 (30 x gelesen)

NOK News: NOK News: Schleusenanlage Brunsbüttel
Die kleine Schleuse in Brunsbüttel ist am 25.09.2017 bis zum 26.09.2017 zwischen 07:00 und 16:00 für die Schifffahrt gesperrt. Grund sind Wartungsarbeiten an den Schleusentoren.
In diesem Zeitraum steht der Schifffahrt die beiden Großen Schleusenkammern und die kleine Nordkammer tiedeabhängig zur Verfügung.
Die Große Nordkammer in Brunsbüttel ist am 27.09.2017 bis zum 28.09.2017 zwischen 07:00 und 16:00 für die Schifffahrt gesperrt. Grund sind Wartungsarbeiten an den Schleusentoren.
In diesem Zeitraum steht der Schifffahrt die Große Südkammer, die kleine Südkammer und die kleine Nordkammer tiedabhängig zur Verfügung.

Text und Info:
Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter
Brunsbüttel Alte Zentrale 4 25541 Brunsbüttel
und Kiel-Holtenau Schleuseninsel 2 24159 Kiel-Holtenau

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