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News : Amber Trader mit leichten Ölverlust
Geschrieben von willi am 24.01.2017 16:50:21 (47 x gelesen)

Auf der Reise von Riga nach Bilbao kam es auf dem unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Containerfrachter "Amber Trader", 3954 BRZ (IMO-Nr.: 9180853), beim Transit des Nord-Ostsee-Kanals am 22.1. zu einem . Erstmals wurde beim Passieren der Schleuse in Kiel-Holtenau um 9.30 Uhr ein Ölfilm festgestellt, der aber nicht eindeutig dem Frachter zugeordnet werden konnte. Nachdem er seine Reise westwärts fortsetze, bemerkte der Kanallotse auf Höhe der Kanalweiche Schülp einen neuerlichen Ölfilm um das Schiff. Dieser war so dünn, dass er aber nicht bekämpfbar war. Der Frachter setzte seine Reise um 11 Uhr fort und machte um 18.40 Uhr in Brunsbüttel fest. Die Wasserschutzpolizei verhängte eine Sicherheitsleistung von 3.000 Euro gegen den Kapitän. Kurz nach Mitternacht ging die Reise nach Spanien dann weiter, wo die „“ am 27.1. eintreffen soll.
Text: Tim Schwabedissen

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News : Kanalgeschichten vom Wochenende
Geschrieben von Tim am 23.01.2017 17:28:33 (53 x gelesen)

Zwei Containerfeeder hatten am Wochenende bei der Passage des Nord-Ostsee-Kanals Probleme. Als erstes erlitt auf der Fahrt von Rotterdam nach Helsinki der deutsche Containerfrachter "Containerships VIII", 9902 BRZ (IMO-Nr.: 9336244), am 21.1. auf Höhe Breiholz einen Maschinenausfall. Es gelang der Crew, den Schaden binnen zwei Stunden zu beheben. Nachdem sie die schadhafte Brennstoffpumpe ausgetaucht hatte, konnte das Schiff wieder Fahrt aufzunehmen. Es machte am 23.10. um sieben Uhr am Multi-Link Container-Terminal im Zielhafen fest.
Auf der Reise von Antwerpen nach Kokkola erwischte es tags darauf den britischen Containerfrachter "Conmar Gulf", 7545 BRZ (IMO-Nr.: 9341964), beim westgehenden Transit. Er blieb am 22.1. um 23.20 Uhr auf Höhe der Levensauer Hochbrücken liegen. Auch hier waren Probleme mit einer Kraftstoffleiter ursächlich für den Maschinenausfall. Der Frachter machte am 23.1. um 5.15 Uhr am Voith-Kai im Kieler Nordhafen fest.

Einen Tag nach dem wegen eines nach Ruderschaden nur mit Schlepperhilfe erlaubten Transits des Nord-Ostsee-Kanals des unter Curaçao-Flagge laufenden Frachters "Lehmann Runner", 2769 BRZ (IMO-Nr.: 9100152), am 19.1. gingen nach dem Festmachen in Brake Beamte der Wasserschutzpolizeistation Brake zu einer Hafenstaatskontrolle an Bord. Dabei wurde zunächst festgestellt, dass die Vorschriften über den Mindestfreibord nicht eingehalten worden waren. Bereits beim Betreten des 85 Meter langen Schiffes stellten sie fest, dass es leichte Backbordschlagseite hatte.
Die Steuerbordfreibordmarke lag nur leicht unter der Wasserlinie, die Backbordmarke jedoch erheblich. Nach Ausmessen der Marken und Einsicht in die Dokumente des Schiffes stand fest, dass das Schiff über acht Zentimeter zu tief im Wasser lag. Der 56-jährige litauische Kapitän erklärte, dass ein Ballastwassertank ein Loch habe und somit ständig Wasser nachlaufe.
Dieser Zustand bestehe schon seit elf Monaten, und die Reederei, die Esmeralda Schifffahrts-Verwaltungs GmbH in Hemmoor wisse das auch. Allerdings ergaben die weiteren Ermittlungen auch, dass die Schiffsführung im Ladehafen Stettin 45 Tonnen Mais zu viel an Bord genommen hatte. Bereits dort hatte das Schiff vier Zentimeter zu tief im Wasser gelegen.
Da zudem pro Stunde rund zehn Tonnen Wasser durch den Riss in den Ballastwassertank eindrangen, sank der Frachter tiefer ein und bekam Schlagseite. Die Besatzung lenzte deshalb alle sechs Stunden den Ballastwassertank ab und dichtete den Riss ab: Eine Spannschraube presste bereits seit 11 Monaten einen Holzkeil auf den Riss.
Die Wasserschutzpolizei verständigte die Berufsgenossenschaft für das Verkehrswesen, Abteilung Schiffssicherheit in Hamburg. Diese verhängte ein Auslaufverbot. Die Klassifikationsgesellschaft verfügte nach einer Besichtigung, dass das Schiff vor der Weiterfahrt eine nahegelegene Werft aufsuchen musste.
Erst nach einer Reparatur darf es wieder Fracht befördern. Am 21.1. verholte es zunächst von dem Süd- an den Nordkai in Brake. Da das Schiff überladen war, musste der Kapitän zudem ein Bußgeld von 1825 Euro bezahlen.

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News : Lehmann Runner mit Ruderprobleme
Geschrieben von willi am 21.01.2017 10:09:38 (54 x gelesen)

Auf der Fahrt von Stettin, wo sie am 18.1. ausgelaufen war, nach Brake, erlitt der unter der Flagge der Niederländischen Antillen laufende Frachter "Lehmann Runner", 2769 BRZ (IMO-Nr.: 9100152), Ruderprobleme, nachdem er die Schleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Kiel-Holtenau am 19.1. um 10.45 Uhr erreicht hatte. Das Schiff wurde daraufhin an die Dalben im Binnenhafen gelegt, bis eine Entscheidung über das weitere Vorgehen getroffen war. Die Revierzentrale entschied dann, dass das Schiff den Transit des Kanals mit Assistenz des SFK-Schleppers "Stein" durchführen dürfte. Dieser machte als Steuerschlepper am Heck fest. Nach dem Eintreffen in Brunsbüttel um 20.30 Uhr übernahmen die beiden Schlepper "Wal" und "Wolf" den Frachter und zogen ihn aus der Schleuse auf die Elbe hinaus. Er machte am 20.1. um 11.20 Uhr am Südkai in Brake fest.
Text : Tim Schwabedissen

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News : Kanalwochenende...
Geschrieben von Tim am 16.01.2017 15:38:55 (56 x gelesen)

Zu einer ganzen Serie kleiner Havarien kam es am Wochenende auf dem Nord-Ostsee-Kanal. Am 13.1. um 13.20 Uhr erlitt auf der Fahrt von Swinemünde nach Bremerhaven der deutsche Frachter "Fredo", 1649 BRZ (IMO-Nr.: 8504208) gegen 13:20 Uhr von der Holtenauer Schleuse kommend unmittelbar hinter der Holtenauer Hochbrücke Maschinenausfall. Auch das Bugstrahlruder war betroffen, und das Schiff lief in der Kanalkurve bei Knoop hilflos in die Böschung. Gegen 14:35 Uhr kam es aus eigener Kraft wieder frei und ging zunächst an die dortigen Dalben. Um 15.30 Uhr verholte sie an den Bominflot-Kai im Kieler Nordhafen. Von dort ging es am 14.1. um 18 Uhr weiter nach Bremerhaven. Dort machte die “Fredo” am 15.1. um 3.30 Uhr bei der Bredo Shipyard zur Reparatur fest.
Am Abend des 13.1. erwischte es auf der Fahrt von Brake nach Rönne den deutschen Frachter "Newton", 1307 BRZ (IMO-Nr.: 8814196). Er erlitt noch auf der Elbe vor Brunsbüttel einen Maschinenschaden und musste von einem Schlepper auf Position gehalten werden, damit er nicht abtrieb. Nach längeren Versuchen gelang es, die Maschine wieder in Gang zu bringen. Das Schiff wurde dann von zwei Schleppern in die Brunsbütteler Schleuse gezogen und machte um 1.30 Uhr an den Segelschiffsdalben in Brunsbüttel fest. Von dort ging die Reise am 15.1. um drei Uhr weiter, und am 16.1. um 8.30 Uhr wurde der Zielhafen erreicht.
In der Nacht zum 14.1. erlitt der holländische Frachter "Penhar", 4106 BRZ (IMO-Nr.: 9534365), auf der Fahrt von Savannah nach Gavle ostwärts den Kanal passierend bei Kudensee Maschinenprobleme. Grund war ein Schaden an der Kühlwasserleitung. Der Havarist wurde mit zwei Schleppern zurück nach Brunsbüttel geschleppt und machte um 1.30 Uhr an den Bahnhofsdalben fest.
Am Nachmittag versuchte die "Penhar", die Reise fortzusetzen. Sie kam aber nur bis zum Landeshafen, ehe erneut Schwierigkeiten auftraten. Von dort ging es mit halber Geschwindigkeit bis zur nächsten Weiche in Kudensee, wo das Schiff drehte und ohne Schlepperhilfe in Langsamer Geschwindigkeit zurück nach Brunsbüttel lief. Hier machte sie wieder an den Bahnhofsalben fest. Der nächste Anlauf am 15.1. um 14.40 Uhr verlief erfolgreicher. Das Schiff wurde nun am 18.1. in Gavle erwartet.
Am 15.1. dann kam es auf dem von Danzig kommenden, unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Frachter „Thorco Hilde", 4990 BRZ (IMO-Nr.: 9413456), gegen 17:45 Uhr während des Einlaufens in die Holtenauer Schleuse zu einem Maschinenausfall in Höhe der Schleusenkammer-Mitte. Durch die umgehende Meldung des Lotsen an den Schleusenwärter und dessen Durchsage an die Festmacher konnte die Achterleine auf dem nächstgelegenen Poller befestigt werden. Im gleichen Moment wurden auch die Spring und die Vorleine an Land gegeben, um das Schiff zu sichern. Das Aufstoppen gelang durch das gute Zusammenspiel aller Beteiligten. Gegen 18 Uhr konnte die „Thorco Hilde“ mit eigener Kraft ausschleusen und machte zunächst am Bominflot-Kai im Kieler Nordhafen fest. Um 22.30 Uhr setzte sie die Reise fort.

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News : Binnenschiff "Este" außer Kontrolle
Geschrieben von willi am 12.01.2017 08:50:08 (66 x gelesen)

Auf dem Nord-Ostsee-Kanal zwischen dem Kreishafen in Rendsburg und dem Rendsburg Port auf Osterrönfelder Seite geriet das deutsche Binnenschiff "Este", 983 ts (EU-Nr.: 211505870) bei einem Drehmanöver nach dem Ablegen am 3.1. um 14.45 Uhr außer Kontrolle und schrammte an der Böschung des gegenüber liegenden Kanalufers entlang. Glück im Unglück war, dass sich zum Zeitpunkt des Vorfalls kein anderes Schiff in unmittelbarer Nähe befand. Wenige Minuten, nachdem die "Este“ im auf schwere Güter spezialisierten Rendsburg Port hatte festgemacht werden können, passierte ein ähnlich großer Frachter aus Richtung Kiel kommend die Anlagen und hätte kaum rechtzeitig aufstoppen können. Die "Este“ war durch eine Bö der Windstärke sieben bis acht vom Kurs abgekommen. Anschließend war der Schiffsführer nicht mehr in der Lage, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Gegen ihn wurde ein Verfahren eingeleitet. An den Kaianlagen wurde ein Fender in Mitleidenschaft gezogen. Die Böschung, die mit schweren Steinen befestigt ist, wurde wohl unterhalb der Wasseroberfläche gerammt. Sowohl von der RPA als auch vom Verursacher wurden Gutachten in Auftrag gegeben. Nach der Havarie am 3.1. legte der Havarist am nächsten Morgen in Richtung Brunsbüttel ab, um in Hamburg in eine Werft gebracht zu werden. Dort sollten die Schäden am Bug beseitigt werden.

Quelle:Tim Schwabedissen

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