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ATAIR
ATAIRbeliebt
EinsenderDieterMehr Bilder von Dieter    Letzter Eintrag15.09.2015 11:32    
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"ATAIR" in Hamburg  05 '1987  |IMO number:5028095|Type of ship: Research vessel| Owner:Deutsches Hydrographisches Institut - Hamburg | Year of build : 1962|Builder /Place:Schlichting-Werft/Luebeck|Yard No:1321|Length overall:31.7 m|Beam: 6.5 m

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 Ant.: ATAIR

Geschrieben am: 14.09.2015 16:17  Aktualisiert: 15.09.2015 14:37

willi

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Ehemaliges deutsches Wracksuchschiff droht zu sinken
(12.09.15) Das unter schwedischer Flagge laufende, frühere deutsche Wracksuchschiff „Altair“, 157 BRT (IMO-Nr.: 5028095) erlitt am Morgen des 12.9. südöstlich der Insel Gotland rund vier Kilometer vor Fide Wassereinbruch und drohte zwischen Grötlingbogrund und Grötlingboudd zu sniken. Die schwedische Coast Guard wurde von der fünfköpfigen Crew um 10:40 a.m. Uhr alarmiert und schickte die Patroullienboote „KBV 033“ aus Oskarshamn und die „KBV 313“ aus Oxelösund.
Die Situation auf der „Altair“ wurde derweil immer dramatischer, weil die Maschine ausfiel und die Lenzpumpen stoppten. Das Schiff hatte 1,2 Tonnen Diesel an Bord und war von Stockholm zur Reparatur in einer Werft in Klaipeda unterwegs. Die Crew machte zwei Rettungsinseln klar, während der Helikopter Lifeguard 002 mit weiteren Pumpen in Marsch gesetzt wurde. Auch die Seenotretter und die Polizei waren zur Hilfeleistung alarmiert worden.
Die „Altair“ wurde 1962 bei der Schlichting-Werft in Travemünde für das deutsche hydrographische Institut in Hamburg als „Atair“ erbaut. Der Rumpf und die Aufbauten waren aus einer Aluminium-Legierung gebaut. Das Schiff ging nur sehr flach und war nicht-magnetisch, um an der deutschen Küste Schiffswracks und Minen aus dem Zweiten Weltkrieg zu untersuchen. Zur gleichen Zeit wurde das Schwesterschiff „Vega“ erbaut, später umbenannt in „Deneb“.Die „Altair“ wurde im Jahr 1987 an die Königliche Technische Hochschule in Stockholm verkauft und diente zu Bodenuntersuchungen in den ehemaligen Sowjetgebieten. Dann erwarb es Bengt Grisell, der zuvor mit Anders Franzen das Kriegsschiff „Vasa“ in Stockholm gefunden hatte. U.a. fand er die 1944 versenkte Göteborg-Lübeck-Fahrgastschiff „Hansa“. Bengt Grisell war 17 Jahre lang Eigentümer des Schiffes, ehe er es 2003 an Privatleute verkaufte.
Quelle:Tim Schwabedissen


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