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News : Frachter Maria und Norrland mit Problemen...
Geschrieben von willi am 30.11.2018 12:50:00 (4 x gelesen)

In der Nacht zum 29.11. kam es binnen weniger Stunden zu zwei Havarien im Bereich des Nord-Ostsee-Kanals. Erst kollidierte auf der Reise von Hamburg nach Rostock der deutsche Schwerlastfrachter ‚Maria’, 8383 BRZ (IMO-Nr.: 9266566), gegen 21 Uhr mit einem Schleusentor in Brunsbüttel. Er geriet mit dem Heck ans Tor, das dabei etwas verzogen wurde. Das Schiff durfte aber schon gegen 22 Uhr seine Reise bis Kiel fortsetzen.

Erst dort sollte der Vorfall protokolliert werden, damit die Schleuse in Brunsbüttel nicht unnötig lang gesperrt werden musste. Mehrere Schiffe mit großem Tiefgang warteten auf Reede auf den Kanaltransit und wären wegen des einsetzenden Niedrigwassers sonst nicht mehr in die Schleuse gekommen. Sie hätten dann stundenlang auf Reede liegen müsse, um aufs nächste Hochwasser zu warten.

Um 4.40 Uhr machte die ‚Maria’ in Kiel fest und konnte nach Abschluss der Ermittlungen die Reise Am 29.11. um 15 Uhr sollte sie den Rostocker Hafen erreichen.

In den Nachtstunden dann erlitt auf dem Weg von Rotterdam nach Klaipeda der zypriotische Frachter ‚Norrland", 4967 BRZ (IMO-Nr.: 9358278), einen kompletten Maschinenausfall einige Zeit, nachdem er westgehend um 1.50 Uhr in Brunsbüttel eingeschleust hatte. Das Schiff blieb in der Weiche Dükerswisch liegen. Dort musste es auf Schlepper warten, allerdings war vor 10 Uhr keine Assistenz möglich.
Der große Tanker ‚Eagle Barents‘, 88099 BRZ (IMO-Nr.: 9676125) war gerade unterwegs zum Brunsbütteler Elbehafen und brauchte zum Anlegen dort alle verfügbaren Schlepper. Bis das Schiff dort fest und entsprechend wieder Kapazität verfügbar war, musste die ‚Norrland‘ in der Weiche auf Position 54° 2.22' N 009° 18.25' O am Vormittag des 29.11. warten.
Text und Info: Tim Schwabedissen.

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