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News : Beduselter Kapitän verursachte Kollison in Brunsbüttel
Geschrieben von Tim am 16.05.2019 12:35:09 (4 x gelesen)

Am 16.5. um 00.30 Uhr kollidierte der unter Zypern-Flagge laufende Tanker ‘Beethoven‘, 2974 BRZ (IMO-Nr.: 9535539), der auf der Fahrt von Antwerpen nach Immingham war und gerade den Nord-Ostsee-Kanal westgehend passiert hatte, während des Auslaufens aus der alten Schleuse in Brunsbüttel mit der Mole II. Dabei entstanden an drei Dalben und dem Mauerwerk Schäden. Am Schiff selbst kam es zu Schrammen.

Der Tanker warf nach der Havarie auf der Nord-Westreede auf Position 53° 52.95' N 009° 5.13' O, wo die Besatzung des Polizeibootes ‘Vossbrook‘ mit der Seeunfallaufnahme begann. Nach der Erstmeldung gingen die Beamten zunächst von einem technischen Ausfall aus. An Bord stellten sie bei dem Kapitän jedoch deutlichen Atemalkoholgeruch fest.
Ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,97 Promille. Die Polizisten ordneten nun die Entnahme einer Blutprobe an und zogen eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2.500 Euro ein. Außerdem fertigten sie eine Strafanzeige wegen der Gefährdung des Schiffsverkehrs infolge des Genusses von Alkohol. Die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft ordnete ein Weiterfahrverbot bis zur Klassenbestätigung und der ordnungsgemäßen Besetzung an.

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News : Temposünder im Graben
Geschrieben von Tim am 16.05.2019 12:33:32 (3 x gelesen)

Am 15.5. um 06.35 Uhr kam es auf dem Nord-Ostsee-Kanal zu einem Zwischenfall, als sich das deutsche Gütermotorschiff ‘Aldebaran‘ 1775 ts (EU-Nr.: 04602770), von seinem Liegeplatz am Anleger des Bodenlagers Dhyrrsenmoor bei der Passage des unter Antigua Barbuda-Flagge laufenden Containerfrachters ‘Frederik‘, 14072 BRZ (IMO-Nr.: 9328637) losriss. Nach derzeitigem Ermittlungsstand führte eine nicht angepasste Geschwindigkeit der ‘Frederik‘ durch die damit einhergehende Sogwirkung und den von ihr verursachten Wellenschlag bei der Passage des Anlegers zum Bruch aller Haltetrossen. Es gab aber keine weiteren Schäden, und die ‘Aldebaran‘ konnte wieder an den Kai gebracht werden.
Um 12.45 Uhr erreichte die ‘Frederik‘, die von Hamburg nach Gdingen unterwegs war und dort am 16.5. erwartet wurde, die Holtenauer Schleusen und lief eine Stunde später in die Ostsee aus. Die Ermittlungen des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel dauerten an.

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News :  Ruderausfall auf Amadeus Amethyst
Geschrieben von Tim am 28.04.2019 14:31:31 (10 x gelesen)

Am 28.04. gegen 00:30 Uhr erlitt das holländische Kümo ‘Amadeus Amethyst‘, das von Stettin nach Goole unterwegs war, während des westgehenden Transits des Nord-Ostsee-Kanals einen Ruderausfall auf Höhe von Dükerswisch einen Ruderausfall. Es lag anschließend in der Weiche in Dükerswisch und erhielt ein Weiterfahrverbot. Die beiden Schlepper ‘Luchs‘ und ‘Arion‘ wurden zur Assistenz geschickt.
Sie nahmen den Havaristen auf den Haken und zogen ihn nach Brunsbüttel, wo er gegen 6.30 Uhr am Südkai zu den notwendigen Untersuchungen festmacte. Ob Schäden an der Kanalböschung oder dem Schiff entstanden waren, war zunächst nicht bekannt.

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News : "BBC Amethyst" schrammt Schleusenleitstand
Geschrieben von Tim am 10.04.2019 09:53:43 (19 x gelesen)

Am 7.4. um 6.45 Uhr kam es beim Einlaufen des auf der Fahrt von Norrköping nach Rotterdam befindlichen, unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Frachter ‚BBC Amethyst‘, 12838 BRZ (IMO-Nr.: 9504724), in die große Nordkammer der Schleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Kiel-Holtenau zu einer Kollision. Wegen zu hoher Geschwindigkeit in Verbindung mit einem zu steilen Einlaufwinkel stieß das Schiff der Emder Bockstiegel Reederei Gmbh & Co KG mit der Backbordseite gegen den Schleusenleitstand. Die Dachkante des Gebäudes für die Schaltzentrale wurde dabei auf einer Länge von vier bis fünf Metern beschädigt.
Zu dem Zeitpunkt waren zwei Personen vor Ort. Sie wurden nicht verletzt. Auch der Frachter trug nur geringen Schaden davon- Die Wasserschutzpolizei nahm Ermittlungen auf und fertigte eine Anzeige gegen den 51-jährigen Lotsen. Die Schleuse selbst blieb nutzbar. Das Schiff setzte gegen neun Uhr seine Reise nach Rotterdam fort und traf dort am 9.4. um 9.45 Uhr ein.

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News : 2 Havarien in Brunsbüttel
Geschrieben von Tim am 09.04.2019 16:53:41 (19 x gelesen)

Am Morgen des 7.4. kam es zu einer Gewässerverunreinigung in der Schleusenkammer der neuen Südschleuse in Brunsbüttel gekommen durch den britischen Kabelleger ‚Cable Enterprise‘ 9017 BRZ (IMO-Nr.: 8645806). Um 7.00 Uhr meldete die Verkehrszentrale NOK eine Verschmutzung von etwa 50 x 10 Metern in der Kammer. Einzelne Placken trieben auch im Binnenhafen auf einer Fläche von rund 30 Quadratmetern.
Die ‚Cable Enterprise‘ war mit zwei Schleppern unterwegs. Zur weiteren Ermittlung der Ursache ging der Verband an die Marinedalben Süd. Hier bestätigte sich der Verdacht, dass die ‚Cable Enterprise" die Verschmutzung durch einen technischen Defekt in der Antriebsanlage. Diese verursachte mit hoher Wahrscheinlichkeit den Verlust von ölhaltigen Betriebsstoffen.
Die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft untersagte die Weiterfahrt bis zur Behebung des Schadens und anschließender Klassenbestätigung. Gefahrenabwehrende Maßnahmen zur Unterbindung weiterer Verunreinigungen wurden eingeleitet. Die Polizei fertigte eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Gewässerverunreinigung. Am 8.4. um 16.40 Uhr konnte der Schleppverband am Haken des holländischen Schleppers ‚Norne‘ (IMO-Nr.: 9612806) die Reise von Southampton nach Pikkala fortsetzen. Hier sollte er am 11.4. eintreffen.

Am 8.4. um 12.30 Uhr kollidierte der unter Portugal-Flagge laufende Frachter ‚Lunamar‘, 3500 BRZ (IMO-Nr.: 9551662), mit der kleinen Südschleuse in Brunsbüttel, als er in den Nord-Ostsee-Kanal einlaufen wollte. Die Polizei ging zu Ermittlungen an Bord und verhängte ein Weiterfahrverbot.
Schlepper wurden gerufen und zogen den Havaristen an die Bahnhofsdalben in Brunsbüttel. Die ‚Lunamar’ war auf der Fahrt von Boulogne-sur-Mer nach Lulea. Nachdem sie am 9.4. wieder freigegeben war, warf sie um 8.40 Uhr los und setzte die Reise fort. Sie sollte am 13.4. um 13 Uhr den Zielhafen erreichen.

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