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News : Ramming in Kiel
Geschrieben von willi am 01.07.2008 13:30:00 (773 x gelesen)

am 30.6. um 3.34 Uhr rammte der holländische Frachter „Derk“, 2056 BRZ (IMO-Nr. 920 1932) von Brunsbüttel kommend beim Einlaufen das Tor 3 der Kiel-Holtenauer Schleuse des Nord-Ostsee-Kanals. Nach „King Edward“ und „Jork Reliance“ war es nun das Schiff, das das Nordtor binnen weniger Monate traf und schwer beschädigte. Der Bug des 89 Meter langen Schiffes rammte das Tor nur wenige Meter neben dem provisorisch reparierten Loch, das im Sommer 2007 die „Jork Reliance“ gerissen hatte. Wie bei den früheren Kollisionen hat auch die „Derk“ die zur Führung des Tores eingesetzte Wallschiene durchtrennt und mehrere schwere Stahlträger zerdrückt. Personal des Wasser- und Schifffahrtsamtes Kiel begann sofort mit der Reparatur und legte den beschädigten Bereich frei. Der Schaden wurde auf rund 300000 Euro geschätzt. Um das Schleusentor wieder fahrbereit zu machen. war eine provisorische Reparatur des beschädigten Bereichs geplant. Die für diese Arbeit benötigten Stahlträger waren rasch vor Ort und wurden vorbereitet. Für den Einbau wurde am 1.7. das Kranschiff „Griep To“ eingesetzt, das am 30.6. von Rendsburg nach Kiel geholt wurde. Wenn die Arbeiten planmäßig verlaufen, sollten am Nachmittag bereits erste Tests mit dem Schleusentor gefahren werden. Bis dahin musste die Schifffahrt mit Wartezeiten rechnen.
Ursache der Havarie war ein Defekt in der Maschinenanlage der „Derk“, die beim Einlaufen in die Schleusenkammer nicht mehr auf Rückwärtsfahrt umgesteuert werden konnte und so ein Aufstoppen unmöglich machte. Der 2000 gebaute Frachter konnte nach einer Reparatur seine Reise nach Rostock noch am Morgen des 30.6. fortsetzen. Das Vorschiff der „Derk“ hatte die Kollision ohne größere Schäden überstanden.
Danke an Tim S für Text und Info.

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News : Sperrung der "Kleinen Südschleuse" in Brunsbüttel
Geschrieben von willi am 30.06.2008 10:57:05 (781 x gelesen)

Sperrung der "Kleinen Südschleuse" in Brunsbüttel
Die Südkammer der "Kleinen Schleuse" ist in der Zeit vom 30. Juni bis 11. Juli 2008 arbeitstäglich zwischen 7.00 Uhr bis 15.30 Uhr für die Schifffahrt gesperrt. Grund für die Sperrung sind Wartungs- und Reinigungsarbeiten die in den Stemmtoren durchgeführt werden.

Während der Sperrzeit stehen der Schifffahrt die beiden Kammern der "Großen Schleuse", sowie die "Kleine Nordschleuse" weiterhin zur Verfügung.


Text und Info: Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel

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News : Sperrung der Nordkammer der Großen Schleusen in Kiel-Holtenau
Geschrieben von willi am 30.06.2008 10:55:42 (748 x gelesen)

Sperrung der Nordkammer der Großen Schleusen in Kiel-Holtenau


Heute gegen 03:40 Uhr havarierte das MS „Derk“ mit dem seeseitigen Tor der „Großen Nordschleuse“ in Kiel-Holtenau. Hierbei entstand ein beträchtlicher Sachschaden am Schleusentor. Zur Reparatur müssen große Teile der Torführung ersetzt werden.
Die Reparaturarbeiten werden voraussichtlich bis morgen Abend andauern. Bis dahin ist die ohnehin für die Rammarbeiten während der Tagesarbeitszeit gesperrte Schleusenkammer auch außerhalb dieser Zeit für die Schifffahrt gesperrt.

Sobald uns hierzu neue Erkenntnisse vorliegen, werden wir Sie durch einen weiteren Newsletter informieren.

Die Rammarbeiten für die Leitwerkserneuerung werden bis voraussichtlich in die 29. Woche andauern. Hierbei werden die verbliebenen alten Leitwerksteile ausgebaut und durch die neue, seit einigen Jahren erfolgreich erprobte Kombination aus Stahlmonodalben mit Befenderung, ersetzt. Hierzu muss die Nordkammer der Großen Schleuse während der Tagesarbeitszeiten für die Schifffahrt gesperrt werden.


Der Schifffahrt steht für diesen Zeitraum die Große Südschleuse, sowie beide Kammern der Kleinen Schleuse zur Verfügung.

Text und Info: Wasser- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau

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News : Kanal-Havarien dieses Monats
Geschrieben von willi am 28.06.2008 18:10:17 (959 x gelesen)

Im Nord-Ostsee-Kanal bei Fischerhütte lief am 24.6. gegen 13 Uhr auf dem Weg nach Holtenau die polnische "Barbara D." ex "Neuenbrook", (IMO 8033431) Länge 57 Meter, durch Ruderausfall in die Böschung. Dabei wurden einige Dalben beschädigt. Das Schiff wurde von dem passierenden Kümo "Ostenau" wieder freigeschleppt. Das Schiff machte in Kiel fest und konnte seine Reise nach Ende der Untersuchungen um 21.35 Uhr fortsetzen.


Der Containerfrachter "Aglaia" hat in der Nacht zum 19.6. beim Einlaufen in den Nord-Ostsee-Kanal die Brunsbütteler Schleuse gerammt. Dabei wurde die Mole 4 der Schleusenzufahrt schwer beschädigt. Der 160 Meter lange Frachter kam mit Schlepperunterstützung von der Elbe. Er konnte mit einem leicht verbeulten Bug seine Fahrt in Richtung Kiel fortsetzen. Zur Unfallursache und zur Schadenshöhe gab es zunächst keine Erkenntnisse. Die Schifffahrt im Nord-Ostsee-Kanal wurde durch den Unfall nicht beeinträchtigt.

Am 19.6. um 17.45 Uhr lief auf dem Weg zur Nordsee der Frachter "Allegretta" (IMO No: 9353395) nach Ruderversager auf dem Nord-Ostsee-Kanal bei Grünenthal, Kilometer 29, auf die Südböschung. Die Schifffahrt konnte den mit dem Heck quer zum Kanalfahrwasser festsitzenden Havaristen vorsichtig passieren, bis er nach einer Stunde sich befreien konnte. Text u.Info: Tim

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