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News : Meike B- lief in Spundwand
Geschrieben von Tim am 29.11.2019 12:45:58 (305 x gelesen)

Am 28.11. um 23.50 Uhr kollidierte der unter Antigua Barbuda-Flagge laufende Frachter 'Meike B', 2889 BRZ (IMO: 9105841), der aif der Fahrt von Leixoes nach Oxelösund war und dort am 1.12. erwartet wurde, in der alten Schleuse in Brunsbüttel beim Einlaufen mit der Spundwand und mehreren Dalben. Das Schiff kam während des Manövers durch starke Strömung und kräftigen Windes vom Kurs ab. Mehrere Dalben brachen beim Aufprall ab, trieben anschließend lose im Wasser und mussten zunächst geborgen werden.

Der Backbordbug der ‘Meike B‘ wurde bis zu 20 Zentimeter tief eingedrückt. Personenschäden, Gewässerverunreinigungen oder Leckagen entstanden nicht. Ein Fehlverhalten durch die Schiffsführung war im Zuge der Ermittlungen nicht feststellbar.
Die Berufsgenossenschaft für Verkehr und Transportwirtschaft ordnete ein Weiterfahrverbot ab Kiel bis zur Klassenbestätigung an. Um 1.30 Uhr verließ der Havarist Brunsbüttel und machte um neun Uhr im Kieler Nordhafen am Voith-Kai für die notwendigen Untersuchungen fest.

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News : Zwei leichten Havarien in den Brunsbütteler Schleusen
Geschrieben von Tim am 20.11.2019 18:14:58 (288 x gelesen)

Zu zwei leichten Havarien kam es binnen 24 Stunden in den Brunsbütteler Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals. Am 19.11. gegen 12.30 Uhr kollidierte der russische Roro-Frachter 'Lady R', 7260 BRZ (IMO: 9161003), mit einer Mauer in der Schleuse. Er kam mit Schrammen davon. Die Wasserschutzpolizei in Brunsbüttel ging zu Ermittlungen an Bord, und um 13.30 Uhr setzte das Schiff seine Reise nach St. Petersburg fort, wo es am 22.11. erwartet wird.

Am 20.11.um 09:55 Uhr kam es bei dichtem Nebel zu einer Havarie des unter Zypern-Flagge laufenden Frachters "Korsoe", 4358 BRZ (IMO: 9519054), in der alten Nordschleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel. Das Schiff blieb mit der Backbordseite des Bugs an einem Schleusentor hängen. Auch riss eine Positionslaterne an Backbordseite ab. Die Crew flexte sie daraufhin ab und montierte eine neue.
Das Schiff war am 16.11. aus Ust-Luga ausgelaufen und sollte am 22.11. in Rouen eintreffen. Die Wasserschutzpolizei nahm den Unfall, der sich in dichtem Nebel ereignete, in der Schleuse auf. Um 12.30 Uhr setzte der Frachter die Reise fort.

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News : Maschinenblackout auf Gundem Serra
Geschrieben von Tim am 21.10.2019 15:00:00 (316 x gelesen)

Am 21.10. um 00:25 Uhr kam es auf dem unter Panama-Flagge laufenden Frachter 'Gundem Serra', 2995 BRZ (IMO: 9280122), zu einem Maschinenblackout beim Ansteuern der neuen Südschleuse des Nordostseekanals in Brunsbüttel. Er war auf der Reise von Police nach A Coruña. Nur durch ein Notdrehmanöver konnte er zwei Meter von der Kübi-Bunkerstation entfernt vor einer Kollision bewahrt werden und trieb zunächst in östlicher Richtung vor der Schleuse.
Glücklicherweise war der Schlepper ‘Luchs‘ in der Nähe, der gerade dem Frachter ‘Empire‘ in der Südschleuse assistieren sollte. Er konnte den Havaristen auf den Haken nehmen und unter Kontrolle bringen. Nachdem die Maschine wieder lief, setzte das Schiff um kurz nach zwei Uhr die Reise auf die Elbe fort und wurde am 24.10. in Spanien erwartet.

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News : Havarien in Brunsbüttel
Geschrieben von Tim am 10.10.2019 15:28:48 (360 x gelesen)

Am 9.10. gegen 18 Uhr kam es auf der Elbe vor Brunsbüttel zu einer Kollision zwischen dem deutschen Forschungsschiff 'Clupea', 241 BRZ (IMO: 9573359), mit dem 29 Meter langen Lotsenversetzer 'Pilot Steinburg' (MMSI: 211784710), als dieses vor dem Einlaufen in den Nord-Ostsee-Kanal längsseits ging. Das Forschungsschiff war unterwegs von Wilhelmshaven nach Rostock. Bei dem Zusammenst0ß trug es eine Beule im Rumpf davon. Das Lotsenboot trug lediglich Schrammen davon.
Menschen kamen nicht zu Schaden. Nachdem die ‘Clupea‘ gegen 18.30 Uhr in die Neue Südschleuse in Brunsbüttel eingelaufen war, gingen Beamte der Wasserschutzpolizei an Bord, um den Unfall zu untersuchen. Um 20.15 Uhr setzte das Schiff die Reise gen Osten fort und sollte am 11.10. gegen Mitternacht Rostock erreichen.

Am 8.10. kam es um 14:45 Uhr auf dem russischen Tanker 'Pavino', 3983 BRZ (IMO: 9310381), in der neuen Südschleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel zu einem Total-Blackout. Zeitweilig gab es auch keinen Strom mehr an Bord. Die Ursache war zunächst nicht bekannt. Die Wasserschutzpolizei in Brunsbüttel wurde informiert und schickte Beamte an Bord des Tankers.
Bis zur Klärung des Ausfalls musste das Schiff in der Schleuse verbleiben. Um 15.50 Uhr war die Energieversorgung wiederhergestellt, und es konnte die Reise nach Bilbao fortsetzen.

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News : Akacia-News - Schleusentor
Geschrieben von Tim am 10.10.2019 15:25:31 (304 x gelesen)

Die zwei Hälften des beschädigten Schleusentors 1 werden mithilfe von 200 Tonnen Stahl wieder zu einem kompletten Tor zusammengefügt. Bis zum Frühjahr 2021 soll die Werft German Naval Yards das im Februar 2018 zerteilte Tor reparieren. Für die Werft ist es ein großer Erfolg, der Arbeit über 18 Monate sichert. Nach der Begutachtung des Schadens fiel die Entscheidung, für die große Schleuse nicht auf einen Neubau, sondern auf die Reparatur zu setzen. Nur so gibt es schnellstmöglich wieder zwei funktionierende Reservetore. Ein Neubau hätte mit Planung und Ausschreibung viel länger gedauert.
Eine erste Kostenkalkulation für die Reparatur inklusive Bergung des Tores belief sich auf mehr als 25 Millionen Euro. Gutachter kalkulierten allein am Schleusentor einen Schaden von zwölf bis 15 Millionen Euro. Den Zuschlag bekam German Naval Yards jetzt zum Preis von 12 565 170 Euro. Die Werft in Gaarden repariert aktuell auch bereits eines der beiden Reservetore der Schleuse in Brunsbüttel und hat viel Erfahrung mit den 115 Jahre alten Bauwerken. Da die Summe auch in die Nähe der Investition für einen Neubau kam, ließ die Schifffahrtsverwaltung verschiedene Szenarien prüfen. Der gesamte Mittelbereich des rund 1000 Tonnen schweren Tores muss erneuert werden. Konkret ermittelten die Gutachter auf einen Ersatzbedarf von rund 200 Tonnen Stahl, die als geschraubte und genietete Konstruktion bearbeitet werden sollen. 200 Meter neue Rohrleitungen und bis zu 14 000 Quadratmeter Korrosionsschutz stehen an.
Zur Ursache der Kollsion hat die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung n Hamburg bislang nur einen Zwischenbericht herausgeben. Danach ist die Fahrt der „Akacia“ von der Passage der Holtenauer Hochbrücke um 23.48 Uhr und dem Einschlag ins Schleusentor um 23.54 Uhr mit allen Gesprächen auf der Kommandobrücke und im Funk dokumentiert. Aufgrund der Fehlermeldungen sind bislang nur Eckdaten bekannt. So hat möglicherweise ein Defekt in der Steuerung des Verstellpropellers dafür gesorgt, dass der Frachter kurz vor der Schleuse auf eine Geschwindigkeit von 10,7 Knoten beschleunigte. Die Besatzung konnte die Maschine per Notstopp abstellen und ließ in der Schleuse die Anker fallen. Deshalb wurde die Geschwindigkeit kurz vor dem Aufprall am Tor noch um zwei Knoten verringert.
Da die MaK-Maschine laut BSU aufgrund des ihres Alters kein elektronisches Logbuch oder einen Fehlerspeicher hat, stützen sich die Arbeiten der Sachverständigen bislang auf die Aufzeichnungen der Geräusche auf der Brücke, die Ruderanlage sowie den Fehlerspeicher innerhalb der Steuerung der Verstell-Propelleranlage sowie die wenigen Daten aus dem Alarmdrucker der Maschinenanlage.

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