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News : Maschinenblackout auf Gundem Serra
Geschrieben von Tim am 21.10.2019 15:00:00 (18 x gelesen)

Am 21.10. um 00:25 Uhr kam es auf dem unter Panama-Flagge laufenden Frachter 'Gundem Serra', 2995 BRZ (IMO: 9280122), zu einem Maschinenblackout beim Ansteuern der neuen Südschleuse des Nordostseekanals in Brunsbüttel. Er war auf der Reise von Police nach A Coruña. Nur durch ein Notdrehmanöver konnte er zwei Meter von der Kübi-Bunkerstation entfernt vor einer Kollision bewahrt werden und trieb zunächst in östlicher Richtung vor der Schleuse.
Glücklicherweise war der Schlepper ‘Luchs‘ in der Nähe, der gerade dem Frachter ‘Empire‘ in der Südschleuse assistieren sollte. Er konnte den Havaristen auf den Haken nehmen und unter Kontrolle bringen. Nachdem die Maschine wieder lief, setzte das Schiff um kurz nach zwei Uhr die Reise auf die Elbe fort und wurde am 24.10. in Spanien erwartet.

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News : Havarien in Brunsbüttel
Geschrieben von Tim am 10.10.2019 15:28:48 (31 x gelesen)

Am 9.10. gegen 18 Uhr kam es auf der Elbe vor Brunsbüttel zu einer Kollision zwischen dem deutschen Forschungsschiff 'Clupea', 241 BRZ (IMO: 9573359), mit dem 29 Meter langen Lotsenversetzer 'Pilot Steinburg' (MMSI: 211784710), als dieses vor dem Einlaufen in den Nord-Ostsee-Kanal längsseits ging. Das Forschungsschiff war unterwegs von Wilhelmshaven nach Rostock. Bei dem Zusammenst0ß trug es eine Beule im Rumpf davon. Das Lotsenboot trug lediglich Schrammen davon.
Menschen kamen nicht zu Schaden. Nachdem die ‘Clupea‘ gegen 18.30 Uhr in die Neue Südschleuse in Brunsbüttel eingelaufen war, gingen Beamte der Wasserschutzpolizei an Bord, um den Unfall zu untersuchen. Um 20.15 Uhr setzte das Schiff die Reise gen Osten fort und sollte am 11.10. gegen Mitternacht Rostock erreichen.

Am 8.10. kam es um 14:45 Uhr auf dem russischen Tanker 'Pavino', 3983 BRZ (IMO: 9310381), in der neuen Südschleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel zu einem Total-Blackout. Zeitweilig gab es auch keinen Strom mehr an Bord. Die Ursache war zunächst nicht bekannt. Die Wasserschutzpolizei in Brunsbüttel wurde informiert und schickte Beamte an Bord des Tankers.
Bis zur Klärung des Ausfalls musste das Schiff in der Schleuse verbleiben. Um 15.50 Uhr war die Energieversorgung wiederhergestellt, und es konnte die Reise nach Bilbao fortsetzen.

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News : Akacia-News - Schleusentor
Geschrieben von Tim am 10.10.2019 15:25:31 (25 x gelesen)

Die zwei Hälften des beschädigten Schleusentors 1 werden mithilfe von 200 Tonnen Stahl wieder zu einem kompletten Tor zusammengefügt. Bis zum Frühjahr 2021 soll die Werft German Naval Yards das im Februar 2018 zerteilte Tor reparieren. Für die Werft ist es ein großer Erfolg, der Arbeit über 18 Monate sichert. Nach der Begutachtung des Schadens fiel die Entscheidung, für die große Schleuse nicht auf einen Neubau, sondern auf die Reparatur zu setzen. Nur so gibt es schnellstmöglich wieder zwei funktionierende Reservetore. Ein Neubau hätte mit Planung und Ausschreibung viel länger gedauert.
Eine erste Kostenkalkulation für die Reparatur inklusive Bergung des Tores belief sich auf mehr als 25 Millionen Euro. Gutachter kalkulierten allein am Schleusentor einen Schaden von zwölf bis 15 Millionen Euro. Den Zuschlag bekam German Naval Yards jetzt zum Preis von 12 565 170 Euro. Die Werft in Gaarden repariert aktuell auch bereits eines der beiden Reservetore der Schleuse in Brunsbüttel und hat viel Erfahrung mit den 115 Jahre alten Bauwerken. Da die Summe auch in die Nähe der Investition für einen Neubau kam, ließ die Schifffahrtsverwaltung verschiedene Szenarien prüfen. Der gesamte Mittelbereich des rund 1000 Tonnen schweren Tores muss erneuert werden. Konkret ermittelten die Gutachter auf einen Ersatzbedarf von rund 200 Tonnen Stahl, die als geschraubte und genietete Konstruktion bearbeitet werden sollen. 200 Meter neue Rohrleitungen und bis zu 14 000 Quadratmeter Korrosionsschutz stehen an.
Zur Ursache der Kollsion hat die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung n Hamburg bislang nur einen Zwischenbericht herausgeben. Danach ist die Fahrt der „Akacia“ von der Passage der Holtenauer Hochbrücke um 23.48 Uhr und dem Einschlag ins Schleusentor um 23.54 Uhr mit allen Gesprächen auf der Kommandobrücke und im Funk dokumentiert. Aufgrund der Fehlermeldungen sind bislang nur Eckdaten bekannt. So hat möglicherweise ein Defekt in der Steuerung des Verstellpropellers dafür gesorgt, dass der Frachter kurz vor der Schleuse auf eine Geschwindigkeit von 10,7 Knoten beschleunigte. Die Besatzung konnte die Maschine per Notstopp abstellen und ließ in der Schleuse die Anker fallen. Deshalb wurde die Geschwindigkeit kurz vor dem Aufprall am Tor noch um zwei Knoten verringert.
Da die MaK-Maschine laut BSU aufgrund des ihres Alters kein elektronisches Logbuch oder einen Fehlerspeicher hat, stützen sich die Arbeiten der Sachverständigen bislang auf die Aufzeichnungen der Geräusche auf der Brücke, die Ruderanlage sowie den Fehlerspeicher innerhalb der Steuerung der Verstell-Propelleranlage sowie die wenigen Daten aus dem Alarmdrucker der Maschinenanlage.

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News : Baltic Moon -Maschinenblackout
Geschrieben von Tim am 16.09.2019 18:13:03 (38 x gelesen)

Beim Einlaufen in die alte Südschleuse in Brunsbüttel kam es am 15.9. um 13.15 Uhr auf dem britischen Frachter 'Baltic Moon', 2545 BRZ (IMO: 9195729), der sich auf der Reise von Calais nach Nakskov befand, zu einem Maschinenblackout. Das Schiff drohte auf die Lotsenboote im alten Vorhafen zu laufen. Die 'Dithmarschen' warf daraufhin schnell von ihrem Liegeplatz los, um Schlimmeres zu verhindern.
Der Zwischenfall musste in der Schleuse protokoliert werden. Die 'Baltic Moon' erhielt ein Weiterfahrverbot und musste an den Bahnhofsdalben in Brunsbüttel festmachen. Hier lag sie am 16.9. weiterhin vertäut.

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News :  Maschinenraumbrand auf Frachter Kelly
Geschrieben von Tim am 08.09.2019 09:35:32 (44 x gelesen)

Am 6.9. um 13.50 Uhr brach im Maschinenraum des maltesischen Frachters ‘Kelly‘, 6361 BRZ (IMO: 9255622), der mit einem Lotsen sowie einer 13-köpfigen Besatzung, elf Russen und zwei Ukrainern, auf der Elbe unterwegs war, bei Krummendeich ein Feuer aus. Dabei kam ein 37-jähriges Crewmitglied ums Leben. Zwei weitere Seeleute im Alter von 28 und 38 Jahren wurden schwer verletzt mit Hubschraubern in eine Hamburger Spezialklinik gebracht.

Der Frachter war unterwegs von Rotterdam nach Kaliningrad.

Nachdem das Feuer entstanden war, lief gegen 14 Uhr das Hilfeleistungs- und Löschboot ‘Henry Köpcke‘ der Feuerwehr Stade mit Ausrüstung zur Brandbekämpfung aus. Da die Feuerwehr der Stadt Brunsbüttel und die Feuerwehr in Cuxhaven mit ihren Schiffsbrandbekämpfungseinheiten bedeutend schneller vor Ort sein konnte, beschränkte sich deren Einsatz auf das Verbringen von Wasserschutzpolizisten auf den Havaristen, trotzdem standen wir zur Brandbekämpfung in Bereitschaft.

Mit im Einsatz war ein Großaufgebot an Kräften von Rettungsdienst und Feuerwehr aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen, dazu die beiden Rettungshubschrauber Luftrettungszentrum Christoph 29 - Bundeswehrkrankenhaus Hamburg und Christoph Hansa Hamburg - ADAC Luftrettung, DGzRS, DLRG, Wasserschutzpolizei, Zoll, diverse Löschschlepper sowie die Schiffsbrandbekämpfungseinheit des Landkreises Stade in Bereitstellung.

Die Gesamteinsatzleitung lag beim Havariekommando. Binnen kurzer Zeit waren der Seenotrettungskreuzer ‘Anneliese Kramer‘ der DGzRS-Station Cuxhaven, das Zollboots ‘Glückstadt‘ sowie eine Reihe von Schleppern, darunter die ‘Parat‘, ‘Multrasalvor‘, ‘Fairplay XV‘ und ‘Viking Energy‘ vor Ort. Der Frachter hatte vor Otterndorf nahe der Oste-Mündung Anker geworfen.

Die Seenotretter hatten ein acht Mann starkes Brandbekämpfungsteam der Berufsfeuerwehr Cuxhaven und einen Notarzt an Bord. Es bestand keine Gefahr für den übrigen Schiffsverkehr auf der Elbe, und es liefen keine Schadstoffe aus dem Frachter aus. Der Brand konnte binnen kurzer Zeit gelöscht werden.

Ein Hubschrauber der Bundespolizei und ein weiterer des ADAC transportierten die schwer verletzten Crewmitglieder in umliegende Krankenhäuser. Einer der Männer starb wenig später, ein weiterer schwebte noch in Lebensgefahr, der dritte hatte schwere Brandverletzungen davongetragen. Der Havarist wurde an seinem Ankerplatz von den Schleppern ‘Luchs‘ und ‘Fairplay 15‘ gesichert.

Nachdem die Temperaturen im Maschinenraum weiter gefallen waren, gelang es auch, die Energieversorgung wiederherzustellen. Am Abend wurde der Anker gelichtet und das Schiff gegen 21 Uhr an den Südkai in Brunsbüttel geschleppt, wo er weiter untersucht werden sollte. Brandbekämpfer waren weiterhin vor Ort an Bord des Schleppers ‘Parat‘.

Die verbliebenen 10 Crewmitglieder wurden vom Psychosozialen Dienst betreut. Die Polizeiinspektion Cuxhaven übernahm die kriminaltechnischen Untersuchungen. Die Polizei Hamburg leitete die Ermittlungen.
Die ‘Kelly‘ hat eine Länge von 132,2 Metern, eine Breite von 16 Metern, einen Tiefgang von 7,75 Metern und eine Tragfähigkeit von 9.857 Tonnen. Se läuft für die Hansa Shipping Ltd. in Valletta und wurde 2004 bei der Scheepswerf Volharding Foxhol B.V. als ‘Winona‘ erbaut. Später lief sie als ‘Vermontborg‘

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