hello!  
 
 Hauptmenü

« 1 2 (3) 4 5 6 ... 110 »
News : Holländische Frachter in Böschung
Geschrieben von willi am 15.05.2017 19:00:00 (44 x gelesen)

Auf der Fahrt von Danzig nach Dünkirchen kam der holländische Frachter „Belterwiede“, 3990 BRZ (IMO-Nr.: 9313797) in der Nacht zum 14.5. um 2.15 Uhr auf dem Nord-Ostsee-Kanal westwärts laufend in Höhe von Kanalkilometer 23,5 vom Kurs ab und lief in die Nordböschung der Schifffahrtsstraße, weil der Automatikbetrieb der Steueranlage unerlaubterweise genutzt worden war. Während der Aufnahme der Havarie gaben der Kapitän und der Erste Offizier übereinstimmend an, dass die „Belterwiede“ vom beratenden Lotsen eigenhändig mittels der auf Automatikbetrieb gestellten Steueranlage bedient worden war. Lediglich vor Begegnungsvorgängen hatte der Lotse auf Handbetrieb umgeschaltet.

Nach einem derartigen Umstellvorgang war das Ruder dann zu hart nach Steuerbord gelegt worden, sodass das Schiff mit geringer Geschwindigkeit in die Böschung lief. Es kam nach etwa fünf Minuten aus eigener Kraft wieder frei und setzte seine Fahrt Richtung Brunsbüttel fort, wo es gegen 5.15 Uhr eintraf. Die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft sprach zunächst ein Weiterfahrverbot ab Brunsbüttel bis zur Bestätigung der Klasse aus, hob dieses aber am Nachmittag wieder auf. Um 16 Uhr ging die Reise weiter, am 16.5. sollte der Frachter am frühen Morgen Dünkirchen erreichen. Wegen der unerlaubten Nutzung des Automatikbetriebes mussten der Erste Offizier und der Lotse nun mit einer Ordnungswidrigkeiten-Anzeige rechnen. Der Offizier musste zudem eine Sicherheitsleistung in Höhe von rund 500 Euro leisten.
Text und Info: T. Schwabedissen

Kommentar
News : NOK News: Schleusenanlage Brunsbüttel
Geschrieben von willi am 12.05.2017 10:09:15 (30 x gelesen)

NOK News: Schleusenanlage Brunsbüttel

Die Große Nordkammer in Brunsbüttel bleibt weiterhin bis voraussichtlich Samstag, den 20.05.17 für die Schifffahrt gesperrt.
Grund sind Instandsetzungsarbeiten an dem binnenseitigen Schleusentor Nr.3 und Drucklufttaucharbeiten am elbseitigen Schiebetor Nr.1.
Der Schifffahrt stehen in diesem Zeitraum die Große Südschleuse und die Kleine Südschleuse zur Verfügung.
Die Kleine Nordschleuse steht nur während Hochwasser zur Verfügung.

Text und Info: Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter
Brunsbüttel Alte Zentrale 4
25541 Brunsbüttel und Kiel-Holtenau Schleuseninsel 2
24159 Kiel-Holtenau

Kommentar
News : Boot auf Abwegen in Holtenau
Geschrieben von willi am 04.05.2017 20:40:00 (94 x gelesen)

Am 4.5. um 15:45 Uhr geriet das Sportboot "Renate" in der Nordkammer der Holtenauer Schleuse in Schwierigkeiten, als beim Ablegen der Motor seinen Dienst versagte. Das Boot trieb durch den starken Wind auf den ebenfalls in der Kammer festgemachten, maltesischen Frachter "Barbarossa", 2301 BRZ (IMO-Nr. :9197765), zu, der von Rotterdam nach Västeras unterwegs war. Ein Versuch der Besatzung des Frachters, eine Leine zum Motorboot zu übergeben, misslang. Das Boot trieb wieder von der "Barbarossa" weg und auf das ebenfalls in der Schleuse liegende, deutsche Fischereiforschungsschiff "Walther Herwig III", 4131 BRZ (IMO-Nr.: 9048392), zu, das sich von Bremerhaven kommend auf dem Weg in die Ostsee befand. Das Boot touchierte diese dann am Bug. Ein Segelboot, das bereits die Kammer verlassen hatte, wendete, um der "Renate" Hilfe zu leisten . Es gelang dessen Crew nach kurzer Zeit, eine Leinenverbindung zherzustellen und den Havaristen aus der Schleusenkammer heraus in Richtung des Tiessenkais in Holtenau zu ziehen. Ein weiteres Segelboot assistierte dabei, und gegen 16:05 Uhr passierte der Schleppzug den Kopf der Schleuseneinfahrt.Text:T. Schwabedissem (Fotos: Lutz Schleich)

weiterlesen... | 1608 Bytes mehr | Kommentar
News : NOK News: Schleusenanlage Brunsbüttel
Geschrieben von willi am 02.05.2017 18:59:17 (30 x gelesen)

NOK News: Schleusenanlage Brunsbüttel
Seit Dienstag, den 02.05.2017 ab 0700 Uhr steht die Große Nordschleuse der Schifffahrt nicht mehr zur Verfügung.
Die Sperrung dauert voraussichtlich bis zum Freitag, den 12.05.2017 ca. 1200 Uhr.
Grund sind umfangreiche Instandsetzungsarbeiten an dem binnenseitigen Schleusentor Nr.3.
Der Schifffahrt stehen in diesem Zeitraum die Große Südschleuse und die Kleine Südschleuse zur Verfügung. Die Kleine Nordschleuse steht nur während Hochwasser zur Verfügung.

Text und Info:
Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter
Brunsbüttel Alte Zentrale 4
25541 Brunsbüttel und Kiel-Holtenau Schleuseninsel 2
24159 Kiel-Holtenau




Kommentar
News : Havarie im Nok
Geschrieben von willi am 22.04.2017 23:10:00 (287 x gelesen)

Autofrachter auf der Hälfte seiner Länge aufgeschlitzt
(24.04.17) Nach der Kollision des britischen Autofrachters "City of Amsterdam", 9950 BRZ (IMO-Nr.: 9174751), mit dem unter Antigua-Barbuda-Flagge registrierten Containerfrachters "Conmar Bay", 10585 BRZ (IMO-Nr.: 9458975), erreichte der auf 50 Metern Länge bis zum Ladedeck aufgerissene Autocarrier den Kommunalhafen von Rendsburg am 22.4. um 22.30 Uhr und machte dort für die weiteren Untersuchungen fest.
Der Havarist hatte stundenlang an den Dalben der Weiche Breiholz warten müssen, bis der Winddruck so weit nachgelassen hatte, dass eine Passage mithilfe der Schlepper „Stein“ und „Bugsier 182 möglich war. Die „Conmar Avenue“ konnte den Kieler Nordhafen um 22 Uhr wieder verlassen und machte am 24.4. um 11.15 Uhr am Steveco Container Terminal in Helsinki fest.
Das Schiff hatte am Unglückstag auch noch einen oder mehrere Dalben am Kanalufer gerammt, war aber mit geringeren Schäden davon gekommen. Aber sein Wellenbrecher hatte die von Malmö kommende „City of Amsterdam“ so ungünstig getroffen, dass diese auf der Hälfte ihrer Länge aufgeschlitzt wurde. Diese hatte in der Weiche die Passage des ostgehenden Frachters abwarten wollen.
Bei stürmischem Wind wurde er dann aber vor den Bug des herannahenden Schiffes getrieben. Die „Conmar Avenue“ versuchte zwar noch, um den driftenden Autofrachter herumzukommen, traf ihn dann aber an Backbord. Der Brite wurde durch die Wucht des Aufpralls entgegen seiner ursprünglichen Fahrtrichtung gedreht. Die „City of Amsterdam” ist 100 Meter lang, 20 Meter breit, hat 4,7 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 2,779 Tonnen. Sie wurde 1999 beim Shin Kurushima Hiroshima Dockyard in Japan und läuft für die Nissan Motor Car Carrier Co Ltd. in Chuo-Ku.
Die „Conmar Bay” ist 151 Meter lang, 23 Meter breit, hat 7,6 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 13,000 Tonnen. Sie wurde 2012 auf dem Jiangdong Shipyard in Wuhu, China, erbaut und läuft für die Conmar Shipping Gmbh & Co. KG in Jork.
Quelle:Tim Schwabedissen

weiterlesen... | 2630 Bytes mehr | 1 Kommentar
« 1 2 (3) 4 5 6 ... 110 »