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News : Sophie- Havarie
Geschrieben von willi am 07.02.2017 16:36:03 (73 x gelesen)

Am Abend 6.2. um 21:40 Uhr kam beim Ansteuern der Kieler Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals der unter Antigua Barbuda-Flagge laufende Containerfrachter "Sophie", 7464 BRZ (IMO-Nr.: 9433456), auf seiner Reise von Kemi nach Hamburg vom geplanten Einlaufkurs ab. Der Feeder geriet bei der Großen Nordkammer mit seinem Heck an die Einfahrt der Schleusenkammer. Auf Höhe des Schleusentors schrammte er einige Meter an der Mittelmauer entlang . Dabei riss er auf Höhe des Tores einen Fender teilweise ab, eine der zwei Befestigungsketten brach, ehe das Schiff auf der Nord-Seite der Kammer festgemacht werden konnte. Wodurch es zu der Kursaweichung kam, konnte vor Ort im Rahmen der Begehung durch die Wasserschutzpolizei zunächst nicht ermittelt werden. Der Frachter durfte gegen 23:10 Uhr die Nordkammer wieder erlassen und seinen Weg in den Kanal fortsetzen. Er wurde am 7.2. gegen 11 Uhr in Hamburg erwartet.
Info & Fotos von Rick Hellmann

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News : BBC Orion in die Nordböschung ,bei Kilometer 24,5
Geschrieben von willi am 07.02.2017 16:32:13 (47 x gelesen)

In der Nacht zum 5.2. lief um 2.38 Uhr der unter Antigua-Barbuda-Flagge registrierte Frachter "BBC Orion", 7223 BRZ (IMO-Nr.: 9347841), bei Kilometer 24,5 auf dem Nord-Ostsee-Kanal in die Nordböschung. Das Schiff befand sich auf der Reise von Waterford nach Lindö und war mit 4500 Tonnen Stahl beladen. Grund für die Böschungsanfahrung war ein Black-Out, bei dem die Hauptmaschine und die Ruderanlage ausfielen. Um ein Abtreiben des manövrierunfähigen Schiffes im Kanal zu verhindern, wurde notgeankert. Gegen drei Uhr meldete der Kapitän, dass das Schiff wieder fahrtüchtig sei. Die Hauptmaschine und die Ruderanlage funktionierten wieder einwandfrei. Grund für den Ausfall warein defekter Ölfilter gewesen, und der Defekt konnte mit Bordmitteln behoben werden. Das Schiff setzte seine Reise Richtung Kiel fort, wo die in Kenntnis gesetzte Berufsgenossenschaft für Transport- und Verkehrswirtschaft eine Klassenbestätigung in Kiel anordnete. Das Schiff machte dort um 8.10 Uhr fest. Das Wasserschutzpolizeirevier Kiel nahm den Seeunfall auf. Der Frachter setzte die Reise um 19.40 Uhr fort. Am 6.2. um vier Uhr erreichte es den Zielhafen.
Text und Info: T. Schwabedissen

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News : NOK News: Schleusenanlage Kiel-Holtenau
Geschrieben von willi am 01.02.2017 15:58:47 (59 x gelesen)

NOK News: Schleusenanlage Kiel-Holtenau

Die Große Südschleuse in Kiel-Holtenau wird am 07.02.2017 um ca. 0800 Uhr für die Schifffahrt gesperrt.
Die Sperrung wird bis ca. 1200 Uhr andauern.
Grund sind Wartungsarbeiten am Schütz Nr. 6a und der Wechsel von Torfendern.

Text und Info: Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter
Brunsbüttel Alte Zentrale 4 25541 Brunsbüttel
und Kiel-Holtenau Schleuseninsel 2 24159 Kiel-Holtenau

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News : Elbsailor-Maschinenausfall
Geschrieben von willi am 01.02.2017 10:11:34 (53 x gelesen)

Fast fünf Stunden war in der Nacht zum 31.1. der Nord-Ostsee-Kanal im Bereich Rendsburg voll gesperrt: Um kurz nach Mitternacht lief der unter Antigua-Barbuda-Flagge registrierte Containerfrachter "Elbsailor", 12514 BRZ (IMO-Nr.: 9448695), auf der Reise von Hamburg, wo er am 30.1. um 15.40 Uhr ausgelaufen war, nach St. Petersburg, ostwärts laufend bei der Fähre Schacht-Audorf in die Nordböschung der Wasserstraße.
Das Schiff hatte zuvor einen Maschinenausfall erlitten und war manövrierunfähig geworden. Fast fünf Stunden lang war der Kanal anschließend im Bereich Rendsburg voll gesperrt. Ein Passieren der „Elbsailor“ war im engen Fahrwasser nicht möglich. Der Havarist konnte erst gegen sechs Uhr von den zwei durch die Revierzentrale aus Kiel angeforderten Schleppern "Stein" und "Holtenau" wieder zurück ins Fahrwasser gezogen werden.
Die beiden Schlepper zogen das vollbeladene Schiff anschließend zur Ausweichstelle Königsförde. Dort sollte es durch angeforderte Techniker vor Ort repariert werden. Dafür wurde der Frachter an den Dalben der Weiche festgemacht.
Der Schlepper "Holtenau" sicherte den Frachter während der Liegezeit, die bis in die Abendstunden andauern sollte und machte Pendelverkehr für die zu erwartenden Monteure. Die Havarie sorgte dafür, dass im Kanal mehrere Schiffe über Stunden festlagen. An der Einfahrt zur Kieler Förde wartete zudem seit fünf Uhr der portugiesische Autotransporter „Auto Energy“, 42424 BRZ (IMO-Nr.: 9736377), mit Neuwagen beladen auf der Fahrt von Uusikaupunki nach Bremerhaven.
Das Schiff benötigte für die Passage des Nord-Ostsee-Kanals ebenfalls einen Schlepper, doch stand nun keiner zur Verfügung. Deshalb wurde die „Stein“ gegen 10 Uhr aus dem Einsatz an der „Elbsailor“ entlassen und machte sich auf den Rückmarsch nach Kiel.
Der 1.085-TEU-Frachter ist 157,93 Meter lang, 23,5 Meter breit, hat 11,9 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 14236 Tonnen. Er wurde 2012 bei der Nanjing Wujiazui Shipbuilding Co., Ltd. erbaut und als „E.R. Visby“ in Dienst gestellt.
Am 2.12.2013 kollidierte er in Brunsbüttel beim Einlaufen in den Nord-Ostsee-Kanal von Rotterdam kommend auf der Fahrt nach St. Petersburg mit einer Kanalschleuse. Dabei wurde der Bug an Backbordseite beschädigt. Am 3.1. ging es zur Reparatur in den Kieler Scheerhafen, wo Arbeiter der Lindenau-Werft das voll beladene Schiff vor Ort bis zum 6.1. reparierten.
Am 12.1. wurde es nach einem Maschinenschaden über den Nieuwe Waterweg (Hoek van Holland), von den Schleppern "Smit Hudson" und "Thamesbank" zum Waalhafen geschleppt. Es hatte zuvor vom ECT Euro Container Terminal in Rotterdam losgeworfen. Am 8.9. verließ es nach Abschluss der Reparaturarbeiten und Wiederbeladung den ECT Euro Container Terminal in Rotterdam mit Ziel St. Petersburg wieder.
Die Elbdeich Reederei aus Drochtersen-Barnkrug übernahm das Schiff erst am 4.1. in Rotterdam, das bis dahin für die Hamburger Reederei E.R. Schifffahrt gelaufen war. Es war das letzte von vier ursprünglich durch die Reederei Komrowski kontrahierten Schwesternschiffen, den die Werft unter dem Taufnamen „Titian“ abgeliefert hatte. Es wurde nach der Übernahme von Liberia nach Antigua & Barbuda umgeflaggt.
Die Reederei erwarb das Schiff für 7,925 Millionen US-Dollar. Der Kontrakt enthielt eine bis Ende April 2017 laufende Zeitcharter bei der Far-Eastern Shipping Company (Fesco) aus Wladiwostok. Fesco setzte den Frachter im Liniendienst von Rotterdam und Hamburg nach St. Petersburg ein.
Am 9.1. hatte das Schiff erstmals als „Elbsailor“ in St. Petersburg festgemacht und hatte dann Kurs auf Hamburg genommen. Im Mai ist ein Werftaufenthalt für die dann fällige erste Erneuerung der Klasse vorgesehen.
Text und Info: Tim Schwabedissen

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News : Tanker erlitt zweiten Blackout binnen eines Jahres im Nord-Ostsee-Kanal
Geschrieben von willi am 28.01.2017 16:19:47 (58 x gelesen)

Tanker erlitt zweiten Blackout binnen eines Jahres im Nord-Ostsee-Kanal
(27.01.17) Auf der Reise von Bützfleth nach Klaipeda erlitt der unter portugiesischer Flagge laufende Tanker "Georg Essberger", 3790 BRZ (IMO-Nr.: 9191175), am 27.1. um 20.40 Uhr einen Maschinenausfall im Nord-Ostsee-Kanal. Der Versager ereignete sich kurz nach Verlassen der großen Südschleuse in Brunsbüttel in östliche Richtung.
Der Kapitän informierte die anderen Schiffe über Funk, dass er momentan nichts mehr machen könne und noch versuche, zu den Marinedalben Nord im Brunsbütteler Binnenhafen zu kommen. Tatsächlich erreichte Schiff diese mit der Restfahrt und machte an ihnen zur Reparatur fest. Gegen 20.30 Uhr war der Tanker wieder fahrtüchtig und konnte seine Fahrt fortsetzen. Er sollte am 27.1. um 21 Uhr im Zielhafen eintreffen.
Die "Georg Essberger" hatte bereits vor gut einem Jahr, am 19.1.2016 einen Maschinenblackout unweit von Hoek van Holland erlitten und war manövrierunfähig gegen den Kai des dortigen Stena Line-Terminals getrieben, obwohl noch ein Notankermanöver durchgeführt worden war. Er war von Rotterdam in Richtung Nordsee unterwegs gewesen. Der bei dem Aufprall entstandene Schaden am Bug musste aber zunächst beim Damen Shiprepair Yard in Rotterdam ausgebessert werden.
Die „Georg Essberger“ ist 99,9 Meter lang, 16,5 Meter breit, hat 6,79 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 5.771 Tonnen. Sie läuft für die John T. Essberger GmbH & Co. KG in Hamburg und wurde 2004 in St. Petersburg erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen

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