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News : RAULI N Havarie ....in Brunsbüttel
Geschrieben von Tim am 22.04.2018 18:52:53 (90 x gelesen)

Beim Auslaufen aus der neuen Südschleuse am 21.4. gegen 14 Uhr geriet der aus Kolding kommende, chilenische Bulkcarrier „Rauli N“, 18070 BRZ (IMO-Nr.: 9116149), mit dem Backbord-Heck in die Seitenmauer der Schleusenkammer nahe des elbseitigen Tors im Bereich einer Tornische. Teile des Mauerwerks brachen ab und stürzten ins Wasser.

Es entstanden zudem Schäden an der Schutzkante und den Betonfundamenten des Schleusenübergangs. Aus Sicherheitsgründen ließ das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel deshalb am Nachmittag die Schleusenkammer sperren. Die Wasserschutzpolizei Brunsbüttel nahm Ermittlungen aufgenommen.

Als Ursache kam möglicherweise eine Windböe in Betracht, die den Frachter beim Ausschleusen aus der Kammer erfasste. Der Frachter erlitt bei der Havarie Einbeulungen und einen Riss in der Bordwand. Es wurde ein Frischwassertank auf einer Fläche von 30x30 Zentimetern aufgeschlitzt. Der Havarist durfte aber um 15 Uhr die Reise nach Bremen fortsetzen und machte dort am 22.4. um vier Uhr fest. Im Industriehafenwurden die Untersuchungen fortgesetzt.

Die in der Schleusenkammer versunkenen Teile der Schleusenmauer sollten erst am 23.4. aus dem Wasser geborgen werden. Eine Bergung am Wochenende war aus Mangel an Personal nicht möglich, da die dafür nötigen Fahrzeuge und Taucher nicht zur Verfügung standen. Für die Schifffahrt standen in Brunsbüttel nur noch die große Nordkammer sowie die beiden kleinen Schleusen zur Verfügung. Da aber die großen Schiffe nur durch die Nordschleusen passen, gab es bereits am Abend wieder Wartezeiten für die Schifffahrt.

Die „Rauli N“ ist 175 Meter lang, 26 Meter breit, hat 9.8 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 27.348 Tonnen. Sie läuft für die Naviera Chilena Del Pacifico S.A. (Nachipa) in Valparaiso und wurde 1996 bei der Hudong-Werft in Shanghai als „Spring Venture“ erbaut. 1997 wurde sie zur „Asteriks“, 2004 zur „Ocean Premier“ und lief von 2006 bis 2010 als „Idefix Bulker“.

Erst am 20.4. hatte in Kiel die „BF Timaro“ das seeseitige Schleusentor der Südschleuse gerammt. Zum Glück entstanden dabei nur leichte Schäden, und die Schleuse konnte nach zwei Stunden wieder freigegeben werden. Der Frachter warf am Morgen des 22.4. vor Danzig Anker.

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News : NOK News: Schleusenanlage Brunsbüttel
Geschrieben von willi am 21.04.2018 18:10:00 (61 x gelesen)

NOK News: Schleusenanlage Brunsbüttel
Die Große Südschleuse Brunsbüttel ist nach einer Anfahrung der Seitenmauer ab sofort bis auf Weiteres außer Betrieb.
Der Schifffahrt stehen die Große Nordschleuse sowie die Kleine Südschleuse zur Verfügung.
Text und Info:
Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter
Brunsbüttel Alte Zentrale 425541 Brunsbüttel
und Kiel-Holtenau Schleuseninsel 2
24159 Kiel-Holtenau

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News : NOK News: Schleusenanlage Kiel-Holtenau
Geschrieben von willi am 06.04.2018 15:14:00 (63 x gelesen)

NOK News: Schleusenanlage Kiel-Holtenau
Seit Freitag, dem 06.04.2018 um 14:00Uhr, steht in Kiel-Holtenau die Große Südkammer der Schifffahrt wieder zur Verfügung.
Damit stehen in Kiel-Holtenau sowohl die Große Nord- als auch die Große Südkammer der Schifffahrt zur Verfügung.

Text und Info: Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter
Brunsbüttel Alte Zentrale 4 25541 Brunsbüttel und
Kiel-Holtenau Schleuseninsel 2 24159 Kiel-Holtenau

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News : Kiel-Schleusen-Update
Geschrieben von willi am 14.03.2018 16:40:51 (110 x gelesen)



Die Bergungsarbeiten an dem schwer beschädigten Schleusentor in Kiel-Holtenau haben sich deutlich verzögert. Grund war ein Wechsel bei dem Trennverfahren für das schwer beschädigte Schleusentor. Jetzt muss das Tor doch mit Unterwasser-Schneidbrennern auf die konventionelle Art zerschnitten werden.

Das Verfahren mit einer Diamant-Seil-Säge war am 12.3. gescheitert. Die Sägearbeiten hatten am 8.3. begonnen, aber seither nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Nun müssen Taucher unter Wasser mit Schneidbrennern das Tor in zwei Teile trennen. Dafür muss die Baustelle neu eingerichtet werden, was einige Zeit dauern wird.

Wenn das Tor zerlegt ist, soll ein Schwimmkran die beiden Teile aus dem Wasser heben und auf einem Ponton absetzen. Die Arbeiten können nun bis weit in den April hinein dauern. Für die Arbeiten unter Wasser müssen zuerst mehr Kapazitäten für den Einsatz von Tauchern und spezielles Gerät herangeschafft werden.

Ursprünglich war gehofft worden, das Schleusentor bereits in dieser Woche zu trennen und dann Schwimmkräne für die Bergung anrücken zu lassen. In dem Fall hätte bereits Ende März eines der beiden Ersatztore eingebaut werden können, und der Schiffsverkehr wäre bereits zu Ostern wieder normal angelaufen. Zurzeit müssen Schiffe vor den Schleusen bis zu sechs Stunden warten.
Das Schleusentor war in der Nacht zum 20.2. von dem Frachter „Akacia“ gerammt und schwer beschädigt worden. Das Schiff liegt seit dem 8.3. im Schwimmdock bei der Nordwerft in Hamburg.
Text und Info:Tim Schwabedissen

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News : AKACIA-Havarie-Schleusen update
Geschrieben von willi am 06.03.2018 10:50:00 (103 x gelesen)

Mit einer bislang beispiellosen Bergungsaktion wollen Techniker der Rendsburger Werft Nobiskrug das schwer beschädigte Schleusentor in Kiel-Holtenau in zwei Teile zerschneiden. Dabei wird am Nord-Ostsee-Kanal auch erstmals die Technik mit einem Diamant-Säge-Seil angewendet. Dieses Verfahren war bislang aus der Schiffsbergung bekannt. Die Sägearbeiten sollen voraussichtlich am 7.3. beginnen und bis 9.3. beendet werden. Bereits in der nächsten Woche soll dann mit dem Bergen der beiden Hälften des Schleusentores begonnen werden. Es ist geplant, beide Hälfte mit einem Schwimmkran auf Pontons zu setzen und zu einer Werft in Kiel zu bringen. Der Gesamtschaden sowie die Kosten für die Bergung belaufen sich auf rund 27 Millionen Euro. Die Bergungsaktion wird nach derzeitigem Stand etwa zwei Wochen dauern.
Danach erfolgt dann die Untersuchung der Schienen und des Bodens unter dem Tor. Wenn diese Untersuchung für uns keine Überraschungen bringt, könnte in der Woche vor Ostern eines der beiden Reservetore eingebaut werden. Am 28. oder 29. März könnte dann die Freigabe der Kammer für den Schiffsverkehr erfolgen.
Der Unglücksfrachters "Akacia" wurde nach der Bereitstellung einer Sicherheit von über 8,6 Millionen Euro am 4.3. aus dem Arrest entlassen. Der mit Containern der Reederei Maersk (Dänemark) beladene Frachter soll am 6,3, von seinem Liegeplatz zum Hamburger Hafen geschleppt werden.

Text und Info: Tim Schwabedissen

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